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RE: Garnelen

von Allgeier , 15.06.2012 07:05

Hab das mal auf die Schnelle gefunden.

http://www.wallstreet-online.de/...and-news-teil-8

Beitrag Nr.1949

Bio-Shrimps aus Thailand

Thai-Bauern sind weltweit Vorreiter
von Ernst Hammes

Die Chaiyaprueck Shrimp Farm von Chachoengsao liegt südlich von Bangkok und ist seit vier Jahren Pilgerziel europäischer Landwirtschaftsexperten. Gerade in einer Zeit, in der die wohlschmeckenden Shrimps wegen der umweltzerstörenden Produktionsmethoden in Verruf gekommen sind, ist das, was da passiert so spannend, das auch ältere deutsche Bauern den langen Flug in das unbekannte Land nicht scheuen. Seit 5 Jahren werden dort unter ökologischen Bedingungen, ohne Chemie oder Medikamente, Shrimps aufgezogen. Der Autor ist einer der Experten, der inzwischen schon dreimal mit Gruppen die Farm besuchte, und seit fast 30 Jahren Landwirtschaftsberater bei einer staatlichen Einrichtung in Deutschland.

Schrimp: Genuß pur? In Thailand ja! Die europäische Expertengruppe steht zwischen den Shrimpteichen und genießt die von Wasser aufsteigende Kühle. Gerade erklärt die EM-Beraterin Somlak Pongdit von EMRO-Büro in Bangkok, dass mit dem Multimikrobenpräparat EM (Effektive Mikroorganismen) die Kosten für die Shrimp-Produktion um mehr als die Hälfte sinken, aber der Ertrag sicher ansteigt. Da wirft der Mitarbeiter der Farm das Netz aus, zieht es an Land und präsentiert den überraschten Experten Shrimp, alle gleichgroß, angenehm nach frischem Wasser riechend und quicklebendig. "Die kommen mit nach Hause und werden gleich gegessen", entscheidet der Farmer.

Was ist EM?

EM, effektive Mikroorganismen, ist ein Multimikrobenpräparat, das von Dr. Higa, einem Gartenbauprofessor aus Japan, gefunden wurde. Er hat aus verschiedenen Mikrobenstämmen, aus denen in Japan Sauergemüse hergestellt werden, eine Kombination zusammengestellt, die für Land- und Fischwirte sehr hilfreich ist. Inzwischen wird in über 100 Ländern der Erde mit diesem Produkt gearbeitet. In Europa wenden über 5.000 Bauern EM an, obwohl es erst seit 7 Jahren bekannt ist. Weltweit arbeiten über 1,5 Mio. Bauern damit.

In Thailand wird seit 15 Jahren mit EM gearbeitet. Bei Sara Buri gibt es einen großen Versuchsbetrieb, dem eine staatlich anerkannte Landwirtschaftliche Fachhochschule mit aktuell 250 Studenten angeschlossen ist. Sie ist von der Kyusei-Bewegung, vergleichbar mit der Demeter-Bewegung in Deutschland, einem ökologischen Anbauverband, getragen.
Daneben werden jährlich 4.000 bis 5.000 Thai-Bauern und Verbraucher in zweiwöchigen Kursen ausgebildet. Seit 1999 wurden unter der Schirmherrschaft der Prinzessin schon über 1500 Militärs ebenfalls in der Methode des ökologischen Landbaues mit EM unterrichtet, damit diese ihr Wissen zur Produktion von Lebensmitteln an ihren Standorten anwenden und dieses Wissen in Kursen an die Kleinbauern weitergeben. Durch die EM-Technologie können die Bauern mit minimalen Kosten ohne Chemie ihre Produktivität wesentlich erhöhen und mehr Produkte auf den Märkten verkaufen. Zusätzlich kommen jedes Jahr weit über 1000 ausländische Landwirtschaftsexperten nach Sara Buri, um die Grundausbildung in EM-Technologie zu absolvieren oder um Neues aus der Forschung zu lernen.

EM ist weltweit gemeinnützig organisiert. Dr. Higa hat alle seine Kenntnisse an EMRO (EM Research Organisation, emro@ksc.th.com) übertragen. EM kostet in den Industriestaaten 22 EUR je Liter, in Thailand 1,80 EUR. Davon geht immer ein Teil als Spende an EMRO, die damit in ärmeren Regionen Berater stellt und Material zuerst kostenlos, dann später zu landesangepassten Konditionen abgibt. So gibt es Regionen in Afrika, wo EM weniger als 0,50 EUR kostet.



Die Familie des Farmers bearbeitet ungefähr 6 ha Teichfläche. Das ist eine Fläche von ca. 12 Fußballfeldern. Ein Hektar hat 10.000 m², was etwa 6 Rai, dem in Thailand üblichen Flächenmaß in der Praxis, entspricht. Das Wasser riecht frisch, ist leicht trüb von den Algen, die gleichzeitig Nahrung für die Schrimp sind. Rund um den Betrieb in den Wasserläufen tummeln sich die Fische und dienen zur Ergänzung der Speisekarte. Insgesamt eine Idylle.

Noch arbeiten nicht alle Farmer nach dieser Methode. Ihnen ist es zu aufwendig das Neue zu lernen. "Weltweit sind die Bauern sich sehr ähnlich", berichtet Horst von Haselbach, einer der mitreisenden Experten. "Sie wollen am Hergebrachten festhalten und glauben den regionalen Autoritäten. Neue Methoden, auch wenn sie diese beim Nachbarn sehen, übernehmen sie nicht so schnell. Hat der Nachbar aber dann ein neues größeres Auto oder baut er unerwartet ein neues Haus, dann werden sie wach."

Seit die Chaiyapurek-Farm neue Produktionsgebäude hat, wächst die Nachfrage der Nachbarn. Dort produziert man inzwischen nämlich nicht nur Shrimps sondern auch Bokashi und EM-Kräutervergärungen für benachbarte Farmer.
Man hat sich zu einer Kooperative zusammengeschlossen, die die Qualitätsshrimps auch vermarktet. Leider ist der Kontakt des Vermarkters zu Fischimporteuren nach Deutschland noch nicht zu Stande gekommen, so dass wir noch keine preiswerten Bio-Shrimps aus Thailand kaufen können.

Was ist anders an der Shrimp-Produktion mit EM? Bevor das Wasser in den Teich gepumpt wird, werden 50 kg Bokashi (das ist Reiskleie, Reisstroh und etwas Hühnermist, vergoren mit Melasse und dem Multimikrobenpräparat) je Rai ausgestreut. Das schafft auf dem Grund des Teiches bereits eine gute und stabile Mikrobiologie. Dann kommt Wasser in den Teich und wieder wird ein Auszug aus vor Ort wachsenden Kräutern und Knoblauch, die mit EM und Melasse vergoren wurden, zugegeben. Diese Zugaben von vergorenen Kräutern und vergorener Melasse begleiten die Shrimp durch ihr kurzes 3monatiges Leben. Zusätzlich erhalten sie noch ein mit den gesunden Mikroben angereichertes Futter. Das geschieht dadurch, dass man aus Obst, meistens Bananen, ein Produkt wie Sauerkraut herstellt und unter das Fertigfutter mischt. Sie sind fit, weil sie jeden Tag Gesundheitskost kriegen.

Multimikrobenpräparate - was Neues?

Alles Leben fußt auf einer gesunden Mikrobiologie. Somit sind Landwirte und Gärtner überall auf der Welt im Grunde Mikrobenmanager. Experten schätzen dass im Darm und im Boden einige Millionen verschiedene Arten leben und immer die gleiche Aufgabe, nämlich herstellen des Kreislaufs der Stoffe in der Natur, erfüllen. Davon bestimmen aber nur einige wenige, ob ein Prozess gesund oder krank verläuft. Je nach Vorherrschaft der gesund- oder krankmachenden folgen alle anderen Arten der dominanten Gruppe. Nach dieser Erkenntnis ist es nicht sinnvoll, "klinisch rein" zu arbeiten, sondern dafür zu sorgen, dass eine optimale mikrobielle Besiedlung aller Oberflächen sichergestellt wird, da das Mikrobenbiotop (milchsaures Milieu) krank machende Organismen integriert und an massenhafter Vermehrung hindert.

Mehrere 1000 Haushalten in Deutschland, Österreich und der Schweiz benutzen EM als Hygienemittel. Inzwischen gibt es auch Hotels, Ferien auf dem Bauernhof und Pensionen, die EM zur Vermeidung von Chemie in der Hygiene einsetzen.
Wissenschaftliche Beurteilungen liegen bisher aus Deutschland nur wenige vor. In Südostasien und USA wird schon länger an der wissenschaftlichen Beurteilung gearbeitet. Dort gibt es Erfahrungen von mehr als 20 Jahren. Im Internet findet man http://www.emiko.de Erfahrungsberichte und wissenschaftliche Untersuchungen. Ein EM-Verein http://www.emev.info befindet sich im Aufbau. Der Verein ist die schnellste Informationsdrehscheibe (Info über info@emev.info)



Die Shrimps sind Fresskünstler und fressen jeden Tag ungefähr die Hälfte ihres Körpergewichtes. Dabei produzieren sie entsprechend viel Kot. Da sie diesen in das umgebende Wasser abgeben, ist die Wasserklärung das A und O der Schrimp-Produktion. Das genau erledigen die effektiven Mikroorganismen auf natürliche Art, indem sie die Ausscheidungen so umwandeln, dass Krill und Mini-Algen als Futter heranwachsen. Würde man diesen Kreislauf nicht mit dem Mikrobenpräparat fördern, müssten Unmengen von Chemie eingesetzt werden.

Über 20 % der Produzenten in Thailand arbeiten nun mit der EM-Technologie. Diese Bauern haben keine Absatzsorgen, weil diese Wasserfrüchte ein angenehm festes Fleisch haben, gut riechen und fast alle gleich groß sind. Einige Unternehmen, die Shrimps nach Japan oder USA exportieren, sichern sich frühzeitig den Zugriff auf diese besten Qualitäten. Da keine Chemie eingesetzt wird, gibt es keine Rückstandsprobleme. So herangewachsenen Schrimps sind sehr haltbar und schmackhaft. Das ist die Garantie, dass diese Bauern auf Dauer am Markt mit Qualität gutes Geld verdienen.

Erste EM-Bio-Shrimps
auch in Deutschland

Die in Thailand entwickelte Technologie zur Zucht von Bio-Shrimps wurde über die Kuysei - Bewegung nach Equador und andere südamerikanische Länder exportiert. Dort waren die Bauern schnell in Kontakt mit dem deutschen Bio-Verband Naturland, der aus Equador auch Bio-Kaffee nach Deutschland bringt. Die Bauern werden über eine internationale Kontrollstelle geprüft und überwacht, damit sie sich an die europäischen Öko-Richtlinien halten. Da die Anbaumethoden mit EM wesentlich weniger Kosten verursachen als die konventionellen, wechseln die Bauern auch gerne in diesen Bio-Anbau, obwohl immer wieder hohe Kosten für die Kontrolle durch örtliche und überregionale Fachleute aufgebracht werden müssen. Wenn Sie also in Ihrem Bio-Laden Shrimps finden, dann wissen Sie, dass diese einen Gruß aus Thailand bringen. thailife.de

So long

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Und immer wieder trifft man auf das EM.

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