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RE: von Reptilien, Insekten und sonstigem Getier

von Manfred , 05.10.2009 07:41

Schlangen allgemein wandern bei sehr starken Regen in hoeher gelegene Regionen. Genau das trifft bei uns zu, wir haben eine sehr leichte Hanglage. an unserer Grundstuecksgrenze fliesst ein Kanal vorbei, der bei sehr starkem Regen, wie es die letzte Zeit oefter vorkam , ueber die Ufer tritt. So wird auch das Reisfeld ueberschwemmt und alles Getier strebt nach oben. So kommen sie natuerlich auch in den Garten. Die Kobra, die und letzte Woche besuchte, war tatsaechlich eine Koenigskobra mit einer Laenge von ueber 3.00m , ein Prachtexemplar. Wie schon im Forum geschrieben wurde, einfach ruhig bleiben und nicht in Panik geraten.

Die Königskobra (Ophiophagus hannah)

ist eine Schlangenart aus der Familie der Giftnattern und die einzige Art der Gattung Ophiophagus. Der Gattungsname (griechisch ‚schlangenfressend‘) bezieht sich auf die wohl fast ausschließlich aus Schlangen und Echsen bestehende Nahrung. Die Art hat im Normalfall eine Länge von drei bis vier Metern. Als Maximallänge sind 5,59 Meter nachgewiesen, sie ist damit die größte Giftschlange der Welt. Die Königskobra kommt in weiten Teilen Südostasiens vor, ist überwiegend an Wald gebunden und bodenlebend. Gesicherte Angaben zur Biologie der Art sind kaum vorhanden und oft widersprüchlich. Der Biss führt bei Menschen häufig zum Tod, Bissunfälle sind jedoch aufgrund der meist geringen Aggressivität und der zurückgezogenen Lebensweise der Tiere sehr selten.

Körperbau Königskobras sind extrem große Giftnattern. Die Gesamtlänge beträgt regelmäßig drei bis vier Meter, wohl gesicherte Maximalmaße liegen aus der im Süden Thailands gelegenen Provinz Nakhon Si Thammarat mit 5,59 m[1] und von den Philippinen mit 4,25 m vor. Die Art ist damit die größte Giftschlange der Welt. Etwa 20 % der Gesamtlänge entfallen auf den Schwanz. Die bei Bedrohung hinter dem Kopf aufgestellte Haube ist im Vergleich mit den Echten Kobras (Naja) schmaler und reicht weiter nach hinten.

Beschuppung
Wie alle Giftnattern hat auch die Königskobra auf dem Oberkopf neun große, symmetrische Schilde. Zusätzlich weist die Art jedoch noch ein Paar großer, einander berührender Occipitalia hinter den Parietalia auf. Die Anzahl der Supralabialia beträgt sieben, das dritte Supralabiale berührt sowohl das hintere Nasale als auch das Auge, das vierte Supralabiale berührt ebenfalls das Auge. Die Rückenschuppen sind glatt. Die Anzahl der Bauchschuppen (Ventralschilde) variiert zwischen 240 und 254, die Zahl der geteilten Subcaudalia zwischen 84 und 104. Die vorderen Subcaudalia sind ungeteilt. Die Tiere haben 15 dorsale Schuppenreihen in der Körpermitte. Die Schuppen der mittleren dorsalen Schuppenreihe und die der jeweils untersten Schuppenreihe an den Flanken sind vergrößert, die Flankenschuppen sind länglich und in schrägstehenden Reihen angeordnet.


Kopfbeschuppung der Königskobra. Man beachte die großen Occipitalschilde (Occ) zur Unterscheidung von den Echten Kobras (Naja spp.)
Verbreitungsgebiet der Königskobra
Königskobra aus Südindien mit noch deutlich erkennbarer Querbänderung Färbung

Die Grundfarbe der Oberseite ist bei adulten Tieren offenbar auch je nach Herkunft variabel hellbraun, dunkel olivbraun, braun, dunkelbraun oder schwarz. Adulte Tiere sind gelegentlich einfarbig; meist zeigen die Tiere auf diesem Grund jedoch eine Reihe mehr oder weniger deutlicher, hellbeiger bis weißlicher Querbänder. Im vorderen Bereich des Körpers sind diese Bänder in der Rückenmitte schmal und werden zum Bauch hin deutlich breiter, weiter zum Schwanz hin sind sie jedoch mehr parallelrandig. Kehle und Vorderhals sind sehr auffallend gelborange oder gelblich weiß, der übrige Bauch ist weißlich oder grauweiß. Die Haube ist oberseits ungezeichnet. Jungtiere haben eine deutliche Warnzeichnung, sie sind dunkelbraun oder schwarz gefärbt und kontrastreicher weißlich oder gelb quergebändert.

Verbreitung und Lebensraum
Das Verbreitungsgebiet der Königskobra umfasst große Teile der Tropen Süd- und Südostasiens. Das Areal reicht vom Süden und Osten Indiens nach Osten über ganz Hinterindien bis Südostchina; außerdem kommt die Art in weiten Teilen Indonesiens und der Philippinen vor. Die Königskobra wird überwiegend als Waldbewohner beschrieben, insbesondere als Bewohner von Waldbereichen, die an Gewässer grenzen. Zumindest in Malaysia und in Myanmar kommt die Art jedoch auch in einem weiten Spektrum weiterer Habitate vor, dazu zählen Mangrovensümpfe, Plantagen, offenes Grasland und landwirtschaftlich genutzte Gebiete.[2][3]

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