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Das macht er auch noch in der Dämmerung
Prinzipiell macht er es richtig. Spritzen einer wäßrigen Lösung sollte immer ohne Sonnenschein erfolgen und auch länger kein Sonnenschein zu erwarten sein. Die Wassertröpfchen wirken wie eine Linse und bündeln Sonnenlicht auf einen Punkt mit dem Ergebnis, daß die Pflanze geschädigt wird (Verbrennung).
Weiterhin nuß man auch bedenken, daß nicht nur reines Wasser verspritzt wird. Inhaltsstoffe können aufgrund des Sonnenlichtes reagieren, zerfallen usw., dadurch werden unter Umständen nicht erwünschte Nebenprodukte entstehen.
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8 Stunden von Hand gerührtem Wasser
Seit dem ersten Bond-Film streitet man sich ja schon ob gerührt oder geschüttelt besser sei
. ( Stunden um eine homogene Mischung zu erziehlen ist dann doch arg übertrieben. Und per Hand, naja, die eingesparte Energie für eine Maschine, wird durch erhöhten Nahrungsmittelbedarf mehr als aufgewogen. Der Mensch ist und bleibt nun mal in Bezug auf Energieverwertung eine Maschine mit sehr kleinem Wirkungsgrad.
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Sein Ertrag ist geringer.(Punkt)
Deshalb muss der Verkaufserlös auch höher sein.
Bei gleichem Aufwand ist der Ertrag sicherlich geringer. Ob man aber einem Verbraucher klar machen kann, daß der Aufwand einen höheren Preis bedingt, als man für vergleichbare Produkte bezahlen muß?
Einen Höheren Preis kann man nur erziehlen wenn man dem Verbraucher auch einen entsprechenden Mehrwert anbieten kann. Qualität, Gesundheit, Gewissen.
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bei günstigem Mond vergraben
Gerade da habe ich meine Zweifel, ob der Aufwand zu einer besseren Qualität und damit gerechtfertigten höheren Preis führen kann.
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sogar als Spinner abgetan
Auch wenn man es nach dem Vorstehenden nicht glaubt, tu es nicht. Es muß auch "Spinner" geben. Manchmal stoßen die auf Dinge, die vorteilhaft sind, auch wenn die Erklärung dafür unsinnig ist. Mondschein heißt ja Dunkelheit, es ist durchaus möglich daß Sonnenlicht für bestimmte Dinge nicht gut ist. Warum dann bei Mondschein? Weil man selbst auch noch was sehen muß, du Döspaddel!
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Nano
Der Begriff Nano wird für alles verwendet, dessen Größe im Nanometerbreich ist ( 1 millionstel Meter). Partikel dieser Größe können in ziemlich viel und zienlich tief eindringen. Kann gut sein z.B. bei Medikamenten, aber sehr schlecht, z.B. bei Schadstoffen.
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Kunstdünger raubt dem Boden durch nur herausziehen von Nährstoffen die ganze Kraft
Das kann man nicht so stehen laßen. Dünger jeglicher Art wird eingesetzt, um die im Boden nicht mehr vorhandenen Nährstoffe zu ersetzen. Kunstdünger ist industriell hergestellter Dünger. Er ist billig und in Massen verfügbar. Mit Hilfe von Dünger wurden Flächen für die Landwirtschaft zugänglich gemacht, die zuvor kaum Ertrag liefern konnten. Nur der Einsatz von Kunstdünger hat es überhaupt möglich gemacht genügend Nahrung zu produzieren.
Das heute noch viele Menschen hungern und verhungern liegt nur zum Teil an ungenügender Produktion. Tatsächlich wird genug produziert, daß kein Mensch verhungern müßte. Das Problem ist die Verteilung.
Ausreichend Nahrung überall hinzubringen, wo sie benötigt wird und das zu einem Preis, den die Menschen auch bezahlen könnten.
Noch mal zurück zum Düngen: Wer dier Produktion mittels Dünger ablehnt, muß auch zwangsläufig Bewässerung ablehnen. Denn es wird ein Stoff an einen Ort gebracht, wo er zuvor nicht vorhanden war.
Beim Düngen, egal ob natürlicher Dünger oder aus industrieller Fertigung, liegt das Problem in der Regel nicht in dem Dünger selbst, sondern in dem Anwender.
Nach dem Motto "Viel nutzt viel" wird dem Boden zuviel zugemutet. Die zugeführten Mengen können nicht in dem großen Maß von den Pflanzen aufgenommen und verarbeitet werden. Mit der Wasserzugabe (Regen und/oder Bewässerung) wird ein Gutteil wieder ausgespühlt, gerät ins Grundwasser und verschlechtert die Trinkwasserqualität erheblich.
Als Beispiel nehme ich mal die Ananas-Plantagen in Hawaii. Die Ananas ist dort nicht heimisch und wurde vor über 100 Jahren dort eingeführt. Auf dem vulkanischen Boden gedieh sie prächtig, so prächtig, daß Hawaii Nummer 1 der Erzeuger wurde. In den 30er Jahren stellte man einen schleichenden Ertragsverlust fest, der sich von Jahr zu Jahr beschleunigte. Bodenuntersuchungen ergabe zunächst keinen Unterschied zwischen den langjährigen und den neueren Feldern. Verbesserte Analysemethoden zeigten aber bald doch einen Unterschied. Es gab geringste Unterschiede im Gehalt von bestimmten Kupferverbindungen, je länger das Feld im Betrieb war, desto geringer. Man konnte eine eindeutige Verbindung zwischen den Kupferverbindungen und dem Wachstum der Ananas nachweisen.
Man entschloß sich die Bodenzusammensetzung so genau wie möglich zu ermitteln und den Böden genau die Menge zurückzugeben, die verbraucht wurde. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Die Produktion stabilisierte sich wieder.
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Du schreibst es ja selbst auf was die NUR aus sind
Auf was sollen "die" denn sonst aus sein. Ich kenne keine Produzenten, der seine Früchte erzeugt und noch draufzahlt. Auch in der Landwirtschaft will und muß man von seiner Arbeit leben.