Statt Soja- Lupinen pflanzen

#1 von ........ ( gelöscht ) , 06.02.2015 02:47

Die Lupinen auf dem Vormarsch
Veröffentlicht am 5. Februar 2015 von Taygeta — Keine Kommentare ↓
Für unsere Leser zusammengestellt von Beatrice

Soja ist aus unserem Alltag kaum mehr wegzudenken: Ob als FleischkonsumentInnen über den Umweg als Eiweisslieferant in der Tiermast, oder als VegetarierInnen und VeganerInnen direkt in Form von Tofu und andern Produkten.

Nun kommt Soja vermehrt wegen unrühmlicher Anbaumethoden und Genmanipulation zur Diskussion und Alternativen werden gesucht. Eine Studie des WWF kommt zum Schluss, dass man in 80% aller Sojaprodukte gentechnische Veränderungen findet. Hier kann die Lupine in die Bresche springen. Noch ist sie wenig bekannt, aber sie hat alles, um eine wert- und sinnvolle Alternative und Nachfolgerin von Schwester Soja zu werden.
http://transinformation.net/die-lupinen-auf-dem-vormarsch/

Wie viele Vertreter der Hülsenfrüchte haben auch die Lupinen einen hohen Saponin- und Alkaloidgehalt und müssen eingeweicht und gekocht werden, damit sie genießbar sind. Man muss die Samen der wilden Lupinen ziemlich lange wässern, um die Bitterstoffe und Saponine heraus zu schwemmen, was recht langwierig ist und erst noch nur einen Teil der Bitterstoffe entfernt. Weil aber bei diesen ‚Entbitterungsverfahren’ immer noch Bitterstoffe zurückbleiben, haben sich die Feigbohnen nicht wirklich als Nahrungsmittel durchsetzen können.
In den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts gelang es durch gezielte Züchtungen die Reizstoffe aus den Lupinen zu entfernen und so eine neue Sorte zu schaffen: die Süßlupine. lupine1Dank diesen Züchtungen gibt es heute praktisch alkaloidfreie Sorten und die früher angewendeten Verfahren zur Entbitterung wurden überflüssig. Süßlupinen, sind auch ungekocht nicht giftig, anders als viele andere Hülsenfrüchte. Sie enthalten keine wertmindernden Inhaltsstoffe, im Gegensatz zu Bohnen oder Soja.

Erfreulicherweise ist die genetische Vielfalt der Lupinen im Vergleich zur Eiweißpflanze Nummer Eins, der Sojabohne, weit größer. Dies begünstigt züchterische Erfolge auch ohne Gentransfer und hält langfristig das Risiko von Lebensmittelunverträglichkeiten und Allergien sehr gering.

Folgende Eigenschaften der Lupine machen sie zu einem besonders wertvollen Nahrungsmittel:

Süßlupinen enthalten die Radikalfänger undAntioxidantien Karotin und Vitamin E, außerdem den B-Vitamin-Komplex, besonders hervorzuheben gilt ihr beträchtlicher Gehalt an Vitamin B12
Sie hat einen hoher Mineralstoffgehalt, speziell an Kalium, Magnesium, Eisen, Mangan,Zink und Selen.
Im Vergleich zu anderen Hülsenfrüchten oder tierischen Eiweißquellen besitzt sie einen sehr niedrigen Gehalt an harnsäurebildendem Purin (was sie für Gichtkranke interessant macht)
Sie hat eine besonders hochwertige Zusammensetzung des Eiweißes – alle für den Menschen unentbehrlichen Aminosäuren sind in einem ausgewogenen Verhältnis vorhanden.
Ein hoher Proteingehalt bei sehr niedrigem Fett- und Kohlenhydratgehalt (mit mehrfach ungesättigten Fettsäuren) ist ebenfalls ein Charakteristikum – dadurch wirkt sie gegen Entzündungen und ist besonders geeignet für Diäten.
Sie besitzt einen niedrigen glykämischen Index (= GLYX), das heißt, ihre Kohlenhydrate sind nur langsam verfügbar, deshalb für Diabetiker speziell geeignet.
Wegen ihrer Inhaltsstoffe und Eigenschaften ist sehr geeignet für Weizeneiweißallergiker, Zöliakie-Patienten und Personen mit Laktose-Intoleranz.
Im Vergleich mit anderen Hülsenfrüchten ist sie besonders
Durch unsere heutige Ernährungsweise sind die meisten von uns übersäuert. Die Süsslupine hilft auch hier, da sie sehr basenreich ist.


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zuletzt bearbeitet 06.02.2015 02:50 | Top

RE: Statt Soja- Lupinen pflanzen

#2 von ........ ( gelöscht ) , 06.02.2015 02:49

Eiweißpflanze mit Zukunft - die Lupine
Lupinen (Lupinus spec.) sind vielen von uns nur als Wildblumen bekannt. Blaue Lupine
Lupinus angustifolius
Durch ihre großen und oft farbenprächtigen Blütenstände (Bild links) sind sie an Straßenböschungen und Wegrändern besonders auffällig. Imker schätzen Lupinen als Bienenweide, Gärtner zusätzlich als Bodenverbesserer. Landwirte kennen sie seit über einem Jahrhundert als wertvolle Futterpflanzen für alle unsere Nutztiere.
Produkte aus pflanzlichem Eiweiß sind vor allem für die zunehmende Zahl der Milchallergiker und der Vegetarier auf dem täglichen Speiseplan unverzichtbar. Die proteinreichsten Nahrungspflanzen der Welt sind Hülsenfrüchte, also Erbsen, Linsen und Bohnen aber auch Lupinen und Soja. Die Beliebtheit der Sojaprodukte insbesondere des Tofu ist auch in Deutschland stetig im Ansteigen begriffen, wenn auch die Diskussion um transgenes Soja und dessen ökologische und gesundheitliche Auswirkungen Verbraucher verunsichert. Lupinen sind frei von gentechnischer Veränderung.
Die hohe Qualität der Lupinen für die Ernährung war schon früh bekannt. Inzwischen sind Lupinen zu einem konsumfähigen Lebensmittel mit sehr vielfältigen Anwendungen geworden. Aus Lupinen werden Snacks, Zutaten für die Bäckerei, schmackhafter Fleischersatz in Form von Lupinentofu und moderne kalorien- oder fettreduzierte Diätprodukte.
http://www.biothemen.de/Qualitaet/korn_huelse/lupine.html

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RE: Statt Soja- Lupinen pflanzen

#3 von ........ ( gelöscht ) , 06.02.2015 03:11

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RE: Statt Soja- Lupinen pflanzen

#4 von Johnboy ( gelöscht ) , 06.02.2015 07:43

Rong Kwang : Saatgutgroßhändler ? Gesponsertes Forum von Monsato ?

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"ein Farang der zahlt und sich dann der kulturellen Dorfkasperei unterwerfen muss, erscheint mir schon etwas weicheierisch....."

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