Christen in Laos und das Ringen um Freiheit

#1 von manfredo ( Gast ) , 13.01.2009 13:18

Christen in Laos und das Ringen um Freiheit

Ein heller Morgen für Laos - er und alle Kinder hoffen es.

Das Licht scheint in der Finsternis, und manchmal flackert es im Wind. Während Menschen im abgeschiedenen südostasiatischen Land die christliche Botschaft aufnahmen, haben sich Mächtige ihr entgegengestellt. - Schlaglichter auf eine dramatische Geschichte.

Laos, das einzige Binnenland Indochinas, ist fast sechsmal so gross wie die Schweiz und zählt sechs Millionen Menschen. Die westliche Grenze des Landes bildet der Mekong; gegen Osten, an der 1000 km langen Grenze mit Vietnam, erheben sich Hügel, in denen zahlreiche Stämme ein abgeschiedenes Leben führen. Vor dem Aufkommen des Luftverkehrs und moderner Kommunikationsmittel gab es keine Überlandstrassen, nur die Mekong-Schifffahrt.

1902 trafen die ersten Missionare aus der französischen Schweiz im Land ein. 1908 starben der Gründer der Arbeit und seine Frau in derselben Nacht an der Cholera, was die Schweizer Mission beinahe resignieren liess. Im Norden liessen die Franzosen den König von Luang Prabang an der Macht; der Süden war wie das benachbarte Vietnam französische Kolonie.

Bibel in der Amtssprache
Am Ort der ersten Telegrafenstation errichteten die Pioniere der "Mission évangélique suisse au Laos" die erste Station. Der Waadtländer Fritz Audétat übersetzte das Neue Testament ins Laotische (1927); sechs Jahre später war die Bibel in der Lao-Amtssprache erstellt. Audétat, der die erste Schreibmaschine mit laotischen Schriftzeichen besass, durchwanderte das Land von Süden nach Norden und stellte in den grösseren Ortschaften das Evangelium vor. Im Norden hatten 1928 angelsächsische Missionare der ‚Christian and Missionary Alliance' ihre Arbeit aufgenommen. Das Land zählt je nach Gliederung 47, 68 oder 138 Volksgruppen, teils buddhistisch, teils animistisch geprägt.

Bedroht und gefoltert
1941 kam die schwerste Stunde für die Mission: Die japanischen Invasoren folterten den Neuenburger Willi Brugger während 40 Tagen. Audétat umklammerte, als sie ihn bedrohten, den Pfeiler seines Hauses und äusserte, er werde nicht weichen. Sie liessen ihn. Die Missionare in Laos waren während zweier Jahre von der Aussenwelt völlig abgeschnitten. 1943 intensivierte sich der Krieg zwischen Japanern und Franzosen; viele katholische Missionare verloren ihr Leben.

1946 übernahmen die Franzosen die Kontrolle nochmals, während die Königsfamilie in Luang Prabang auf die Unabhängigkeit zu schielen begann. Doch über die Zukunft entschied eine andere Bewegung: Marxistisch-revolutionäres Denken sickerte in die gebildeten Schichten ein und brachte sie in Gegensatz zum stolzen Thailand und dem noch stärker von den USA abhängigen Südvietnam.

weiter zu lesen hier:

http://www.livenet.ch/www/index.php/D/article/187/45277

Manfredo

manfredo

RE: Christen in Laos und das Ringen um Freiheit

#2 von Allgeier , 07.11.2009 10:46

Hier eine Uebersicht ueber die Christenverfolgung heutzutage.

http://www.opendoors-de.org/inde...rz&supp_lang=de

Man nimmt an, das jedes Jahr ca. 200000 Christen wegen ihren Glaubens sterben.
Nur liest man davon etwas in den Medien. Wenig, man will die Islamische Welt ja nicht provozieren. Hauptsache die Industrie macht ihren Reibach, da wollen wir mal unsere Augen schliessen, wegen ein paar toten Christen oder Menschenrechtler.

Man stelle sich die Schlagzeilen in der Islamischen Presse vor, wenn Moscheen in Deutschland geschlossen wuerden. Mitglieder verhaftet werden.
Und unsere Politiker und Richter spielen denen auch noch in die Haende.

Kein gleiches Recht fuer alle.

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