„kleine“ Nordtour

#1 von neele , 15.03.2012 20:22

Los ging’s zu sechst um 8 Uhr in Chiang Mai in Richtung Chiang Rai.
Erster kleiner Stopp war bei den hot springs.







Kleine Erfrischung für die Herren, Pinkelpause für die Damen. Bis auf den alten Tempel nebenan reiner Touristen nepp. Eine, aus billigsten Blech gefertigte Petroleumlampe 75.-€.



Also weiter zum Wat Rong Khun.
Sehr beeindruckend aber auch ein wenig skurril.





Dass Toiletten „Häuschen“.











Der Schöpfer, aus Pappe.










Die Werkstatt, wo in mühevoller Kleinarbeit vieles / alles Hergestellt wird.

Weiter Richtung Mae Sai,



zum Nördlichsten Punkt Thailands, wo das weibliche Unverständnis für die Männliche Geduld seinen lauf nahm und wir genügend Zeit hatten, darüber nach zudenken, warum z.B.: der Grenzstein vor diesem Schild steht.



Jedenfalls wollten die Frauen nachdem dem gemeinsamen Essen noch mal ein bisschen Shoppen gehen. Wir verabredeten einen Treffpunkt und trennten uns. Nach geschlagenen zwei Stunden viel uns beiden auf, dass die Frauen mit vier Handys unterwegs waren, wir aber nicht ein einziges hatten. Clever.
Wir waren also in der Mittagsglut dazu verdammt das Import/Export Verhältnis zwischen Thailand und Burma ein bisschen genauer unter die „Lupe“ zu nehmen.



Es war ein Komisches Verhältnis. Während aus Burma legendlich Menschen aller altersklassen und Geschlechter und ein paar leere Blechkanister nach Thailand importiert wurden, so Exportierte Thailand Waren des Täglichen Bedarfs und „überführten“ auch stellenweise die zuvor importieren Menschen zurück in ihre Heimat.



Ein Rätsel bleiben die Unmengen von Kokosnüssen die nach Burma gingen(hast du ein Bild davon?).
Haben die da keine oder ist da eventuell keine Milch mehr drin?
Die Spekulationen nahmen ihren Lauf: Werden sie angebohrt, neu gefüllt und danach gekämmt. Keine Ahnung.



Ein bisschen spielen



und ein bisschen Schmuggeln.

Oh, da kommen Sie ja. Prima. Freudestrahlend und sich natürlich keiner Schuld bewusst ließen sie, die nun längst überfällige, Standpauke brav über sich ergehen und wir konnten endlich weiter. Hoch zum dem Tempel mit dem riesigen Skorpion.






Ob das wohl ein echter Jade Buddha ist?







So, jetzt aber schnell zum golden Triangel.



Dort angekommen bemerkten wir schon, dass der mächtige Strom namens Mekong ziemlich wenig Wasser führte.



Für eine kleine Bootstour nach Donsao, um den dortigen Markt zu Besuchen, reichte es aber.
Einhundert Baht pro Person. Dort angekommen stellte unser Tourguide enttäuscht fest, dass sich seid seinem letzten Besuch dort, viel verändert hat und es sich nicht mehr lohnt darüber zu fahren. Es sei denn man fährt gern Boot.





Unten am Anleger und auf dem Markt betteln die Kinder um fünf Baht, oben steht ein Hummer. Für uns als Eltern schwer zu ertragen.









Genug gesehen. Wieder zurück, sonst schaffen wir es nicht mehr nach Thoeng.











Kaum eingestiegen und ein paar hundert Meter weiter, was ist das? Der Mekong hat nicht nur wenig Wasser, sondern fast kein Wasser mehr und anstand Lastkähnen fahren LKWs durchs Flussbett. Erschreckend.







Weiter ging es nach Thoeng, wo uns eine nette Frau, ein paar gut erzogene Hunde, kaltes Wasser, Kaffee, Chang und irgend so ein Typ empfingen.
Mal im ernst, war schön euch kennen gelernt zu haben. Gern wieder (klingt ja wie ne eBay Bewertung, ha ha) dann kommt ihr aber nach Cnx. Hast ja jetzt ein cooles Auto.
Dann können wir mal ne richtige Männerrunde machen.
Lange Rede kurzer Sinn, wir sind am selben Abend zurück nach CNX, waren alle ziemlich fertig und auch froh, dass „unser Fahrer“ dieses stramme Programm so bravourös durchgezogen hat. Applause und Danke dafür.

 
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RE: „kleine“ Nordtour

#2 von phumphat , 15.03.2012 23:09

Danke dir lieber @neele für die wunderschönen Bilder.
Soweit in den Norden bin ich leider nie gekommen und werde es wohl auch nicht mehr erleben.
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RE: „kleine“ Nordtour

#3 von neele , 15.03.2012 23:31

Sag niemals nie…
Wir fahren dann halt nicht mit einem Fahrrad, nach deinem Schicksalsschlag hab ich dazu auch keine Lust mehr, sondern mit einem Mini Bus, Ok?
Jetzt kümmerst du dich erstmal um dich und dann kümmern wir uns um den Norden.

 
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RE: „kleine“ Nordtour

#4 von phumphat , 15.03.2012 23:44

Danke für die Einladung. Mal sehen ob ich Thailand jemals wiedersehen, werde, möchte, will, kann.
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RE: „kleine“ Nordtour

#5 von Binturong , 16.03.2012 00:04

neele

Zitat
Applause und Danke dafür.


Aber ich fragte ja euch bereits einmal:
Ward ihr auf der Flucht?
Heute z. B. war ich in Pattaya II.
Nur dieses ohne auch nur eine Andeutung von einer A – Go – Go Bar.
(Hielt ich deswegen dort nicht an?)
Sind sehr viele Restaurants mit kleinen Einzelhütten an einem Fluss (weiß der Henker wo wir dort waren). Ein Buddha ziert auch eine Erhebung dort.
Als kleines Ausflugsziel sehenswert.
Aber halt schon wieder das mit dem Foto… .
Diese Touriattraktion für Einheimische(?) liegt westl. von Chiang Rai an der Nahkhairoad den Fluß entlang.
Link google maps

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RE: „kleine“ Nordtour

#6 von neele , 16.03.2012 00:37

Ich hab echte Probleme dir im Moment zu folgen.
Auf der Flucht waren wir nicht. Nur hatten wir nur noch einen Tag CNX „übrig“.
Leider. Wenn wir geahnt hätten, wie sich die Lieblingsstadt meiner Frau verändert hat, wären wir oben geblieben. Das behandeln wir aber mal gesondert.
Was zur Hölle soll Pattaya zwei sein?
Wenn ich auf deinen Map Link klicke, seh ich keine Go go´s, verdammt.
Schaff dir gefälligst ne Kamera an, oder wenn du eine hast benutz sie doch freundlicher Weise.

 
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RE: „kleine“ Nordtour

#7 von Somprit , 16.03.2012 09:34

... nun, @Binturong, auch ich verstehe dieses

Zitat
"...Ward ihr auf der Flucht?..."



nicht so richtig .... obwohl, zwischen der Zeile....

Doch da neele schöne Bilder eingestellt hat, werde ich meinen Bestand durchforsten, sehen, was vielleicht noch "zeigenswert" seion könnte...neben dem gefahrenen Streckenverlauf werde ich somit auch des Binturong "Metropole Thoeng" bildmäßig entsprechend würdigen ....

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RE: „kleine“ Nordtour

#8 von Binturong , 16.03.2012 10:35

Zitat
Was zur Hölle soll Pattaya zwei sein?


Tja auch das durfte ich erst noch erlernen.
Das ist das große Vergnügungsviertel ohne eine so nette Bar – wir sind ja hier gesittet – von Chiang Rai. Vergnügen = Essen.

Zitat
Auf der Flucht waren wir nicht.


Hatte ich doch oben schon erklärt:
Man kann ein Land nicht in 2 Wochen sehen – begreifen – erkennen.
Geht man in die Details sieht und (er-)lebt man viel mehr.
(Bin mir sicher, dass sogar ich was – einiges (nicht vieles) nettes (außer den Netten) in Pattaya finden würde. Dazu muss man aber in die Tiefe blicken. (Nicht in "die Tiefe". Die ist ja gar nicht da.))

Nun eine Digitalkamera eine Sony Cyber-shot liegt hier schon immer griffbereit herum.
Aber meist ist der Film immer gerade voll… .


Zitat
"Metropole Thoeng" bildmäßig entsprechend würdigen ....


Wieso wird es mir da “Angst” bei diesem Gedanken?
Ist auf alle Fälle meine „heile Welt“.

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RE: „kleine“ Nordtour

#9 von neele , 16.03.2012 10:48

Zitat von Binturong

Tja auch das durfte ich erst noch erlernen.
Das ist das große Vergnügungsviertel ohne eine so nette Bar – wir sind ja hier gesittet – von Chiang Rai. Vergnügen = Essen.


Ach herrje, dass kling ja spannend.

Zitat von Binturong

Hatte ich doch oben schon erklärt:
Man kann ein Land nicht in 2 Wochen sehen – begreifen – erkennen.


Damit hast du ja auch Recht, nur muß man sich Zeit auch leisten können.

Zitat von Binturong

Nun eine Digitalkamera eine Sony Cyber-shot liegt hier schon immer griffbereit herum.
Aber meist ist der Film immer gerade voll… .


Wie bitte?

 
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RE: „kleine“ Nordtour

#10 von Binturong , 16.03.2012 20:11

Zitat
Ach herrje, dass kling ja spannend.


Ich schrieb ja bereits eine halbe Tagestour.
Der hintere Teil davon liegt schön am Fluß. Beidseitig davon kleine Hüttchen in denen man zu Essen sitzt.
Nur der vordere Teil, beim hin fahren, ist mit Zementschutt – noch – voll geschüttet… .
Ich werde schon nochmals dort hin gehen – essen. Dann sollten auch vielleicht mal Bilder folgen.

Zitat
Damit hast du ja auch Recht, nur muß man sich Zeit auch leisten können.


Die Zeit habt ihr im Auto verbracht – weiß ja jeder selber, wie er seinen Urlaub / Freizeit verbringt.
Auch hier in Thoeng wo es eigentlich nichts zu sehen gibt, gibt es besondere Highlights. Nur muss man die eben finden und erkennen.

Zitat
Wie bitte?


Bin ich der Fachmann?

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RE: „kleine“ Nordtour

#11 von Somprit , 16.03.2012 20:57

Zitat von Binturong
Auch hier in Thoeng wo es eigentlich nichts zu sehen gibt, gibt es besondere Highlights. Nur muss man die eben finden und erkennen ....



... nun dann werde ich sozusagen als (vorübergehende!!???) Abschieds-Tour diese "besonderen Highlights" aufzeigen .... morgen

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RE: „kleine“ Nordtour

#12 von Binturong , 16.03.2012 21:03

Wie lange warst du denn hier?
Sind wir schon zusammen auf den Berg hinter der Stadt rauf gegangen und haben uns gemeinsam an dem Ausblick ergötzt
und und und... ?

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RE: „kleine“ Nordtour

#13 von Somprit , 16.03.2012 21:14

... nun ja, sicher weist Du nicht alles.... ...ich (wir) hatten auch das Stadtgebiet alleine erkundet/geknipst.... ...denn "Einheimische" zeigen einem i. d. R. nur die Sonnenseiten ihrer Metropole....

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RE: „kleine“ Nordtour

#14 von Somprit , 17.03.2012 14:41

...nun dann ergänze ich die Bild-Reportage unseres @neele mit weiteren Bildzugängen und der einen und anderen Erläuterung und stelle des @Binturongs Metropole Thoeng", welche Tag für Tag von aus China kommenden langen Container-Lkw durchquert wird, kurz vor.....

Wie @neele bereits angeführt hatte, begann unsere recht lange, abgespulte Tagestour morgens um 08.00 Uhr in Chiang-Mai mit einem KM-Stand von 26.956....

Abegefahren wurde die hier ersichtliche Strecke:



welche nach einer Kaffeepause an den „Hot-Springs“ ihren ersten längeren Stopp
an dem „Weißen Wat“ unmittelbar vor dem Stadtgebiet Chiang-Rai einlegte...

Hier noch ein paar wenige Impressionen dieses außergewöhnlichen „Wat Rong Khun“,
wo wir eine Komplettansicht dieses Münzen-sammelnden Brunnen (siehe @nnels Reportasge) vor uns haben



Auf dessen Grund sich bereits Unmengen an Münzgeld angesammelt hat....
Münzen, welche sicher dem weiteren kunstvollen Ausbau des absehbaren Ende der Gesamtanlage dienen werden...

Unten das Wasser , oben von der Decke dieses „Gehänge“....



... doch da wir bei "Gehänge" sind, hier ein weiteres eindrucksvolle Gehänge,
welches in seiner abschließenden Gestaltung eine eindrucksvolle Silhouette darstellen wird....

Auf den ersten Blick kaum erkennbar, handelt es sich bereits um Tausende silberfarbene Anhänger,
welche man(n)/Frau für wenige Baht erwerben kann um darauf seine Wünsche festzuhalten...
Anschließend werden die Anhänger an das Gestänge gehängt...welches von Tag zu Tag mehr anwächst...



...hier noch ein paar Impressionen vom Gelände des „Wat-Rong-Khun“...



...und nochmals einen Blick in die „offene Werkstatt“, wo die beachtlichen Einzelteile
für das Wat-Gelände in mühevoller Handarbeit hergestellt werden...



...doch die Fahrt ging schließlich ziemlich zügig weiter bis zum Grenzübergang Mae-Sai,
vielen „Visa-unsicheren-Aspiranten“ als periodischer Grenzübergang zur Erneuerung ihres Visa bekannt...

...wie man(n)/Frau sehen kann, ein recht starker Andrang der für einen kurzfristigen Aufenthalt
in das Nachbarland Burma / Myanmar, in die dortige Grenzstadt Tachilek... einströmenden Thailänder ...





...hier ein Blick auf die Brücke zwischen TH / Myanmar... versehen mit Stacheldraht...



..doch wer benötigt diesen Stacheldraht, wenn man(n) 5 m tiefer den Grenzfluss
nahezu durchwaten kann (siehe auch @neeles Fotos hierzu/spielende,oder gar schmuggelnde!? Kinder) ...

...tja ein nichtabreißender Güterverkehr passiert von TH aus ununterbrochen die Grenzstation...



..wobei mir besonders dieser „Grenzgänger mit seiner Fracht“ besonders auffiel
(siehe Bild bei @neele) ... erst mit dem Karren von Burma nach Thailand,
15 Minuten später mit der gleichen Ladung zurück nach Burma....



...doch ob Güter/Waren oder menschliche Ladung, ein nicht abreißender Strom...





... aber auch die längste unerfreuliche Wartezeit auf unsere „4 Damen“
(siehe Bericht @neele) ging einmal zu Ende....
... und wir suchten mitten durch die äußerst engen Marktstraßen den Weg hinauf zu dem „Skorpion“
... der hoch über der Grenzstadt Mae-Sai einen Blick über die gegenüberliegende Grenzstadt Tachilek bot....
Egal, ob per Kfz oder zu Fuß, dieser Buddha begleitet/weist den Weg hinauf...



...wo uns dieser furchterregende Skorpion erwartet...
welcher angeblich zu Ehren des Hollywood-Films „The Scorpion“ errichtet worden sei!
... tja Sachen gibt`s....





... mit einem Blick hinüber nach Taschilek ...



sehen wir hier steil am Hang liegend (Bildmitte) , auch einen relativ großen „Chinesischen Friedhof“
... mit seinen stets weitläufigen Gräbern...



Da die Zweit nun drängte, denn nach dem „Goldenen Dreieck“, welches viel von seiner Anrüchigkeit verloren hat,
für Touristen aber immer noch eine Reise wert ist, stand ja noch der „Flusshafen Chiang-Saen
und vor allen Dingen unser Foren-Freund, @Binturong auf dem Plan...

...in zügiger Fahrt ging es aus Mae-Sai heraus, auf teils bereits sehr gut ausgebauten neuen Straßen
direkt zum „Goldenen Dreieck“..., den Punkt, wo Thailand/Myanmar & Laos eine offene Grenze
am „großen Fluss Mekong“ bilden....



...doch von wegen „großer Fluss Mekong“... fast wäre ich geneigt zu sagen: ein trauriges Rinnsal seiner selbst....
Die „goldene Kuppel“ ein Spielkasino, etwas, was ja in Thailand offiziell verboten; jedoch wie die ebenfalls verbotene Prostitution allenthalben vorzufinden sein dürfte/ist...



... und noch solch eine „Spielstätte“...



...nachdem wir einige Impressionen des „Goldenen Dreiwecks“ aufgenommen hatten...





...so auch diesen Elefanten mit seiner „singenden“ Gong-Scheibe....
unter dem Hals des Elefanten angebracht, wenn man(n)/Frau lange genug daran reibt (siehe @neeles Report)



Doch unser nächstes Ziel war ein „Laotischer Markt“, also mittels eines „Schnabelbootes“
in schneller & holpriger Fahrt ein Stück den Mekong runter und rüber auf die andere Seite...
Hierzu wurden alle Teilnehmer mit den obligatorisch erforderlichen Schwimmwesten ausgestattet,
zahlte pro Bott (4 Personen) einen Obolus von 400 Baht, und los ging es...



... für unsere kleine „Mausi“ das einzige und wahre Vergnügen an diesem anstrengenden Tag...



Doch „der Markt“... war eine einzige große Enttäuschen...

wie hatte er sich doch innerhalb nur 1 Jahres verändert....
...ein Abklatsch von Taschen aller Art & Größe...
wie sollte es anders sein, die Weltmarken „Gucci & Co.“ waren führend...
Ich schämte mich fast, unsere Gäste zu diesem Marktbesuch verführt zu haben...

Präsentierte er sich vor gut 1 Jahr noch so...



Vorstehend kann man(n)/Frau heute an den Bildern von @neele sehen, in welch kalter & nüchternen Fassade er sich heute darbietet ...

Fazit:

Lohnt nicht mehr, es sei denn man(n) will in den Genuss solch einen schnellen Bootes kommen...

... von dem verblassten „Goldenen Dreiecke“ ging es in kurzer, schneller Fahrt zu dem Flusshafen Chiang-Saen,
wo „früher“, beim vorhandenen Wasserpegel schwer beladene Flusskähne aus China kommen , vor Anker gingen....

...tja, was uns erwartete, war gähnende Leere, Wasser... einem mickrigen Rinnsal gleich...
wo ist der „wahre Mekong“ geblieben...

Bei unserem letztjährigen Besuch stand das Wasser in Höhe der Treppe, wo jetzt Personen hochgehen...



Wo einst Lastkähne verkehrten, man(n) glaubt es kaum, befuhren große Lkw das flache Flussbett...



.... da sich der Tag dem Abend zuneigte, kurz mit unserem @Binturong per Handy Kontakt aufgenommen
und nach der kürzesten Fahrverbindung gefragt; denn unser Tages-Ziel war schlussendlich (vor dem abschließenden Aufschlag in unserer Heimatstadt Chiang-Mai) diese große Metropole Thoeng
.... eine Kleinstadt, welche ich bereits vor einiger Zeit schon einmal aufgesucht und für eine Übernachtung genutzt hatte...

Thoeng, eine kleine Stadt, wo sich zumindest nach Einbruch der Dunkelheit Hund & Katz gute Nacht sagen...
wenn, tja, wenn nicht diese nahezu ununterbrochenen Kolonnen von großen Container-Lkw aus China kommen, durch die einsame Hauptstraße brausen würden...

...somit tut es mir leid, aber von einer „Metropole Thoeng“ zu sprechen...spottet aller Beschreibung...

Hier also die Zufahrt zu einem an der Hauptstraße, wo man(n) nahezu Anfang & Ende überblicken kann,
liegenden Wat-Gelände...





...doch Thoeng wäre nicht Thoeng, wenn es nicht auf einem Hügel liegenden Wat (im Aus-Bau befindlich)
voller Stolz blicken könnte, ein Wat, welcher aus reinem Marmor.... na ja, Granit-Platten versehen ist...



...der noch schmucklose Inhalt...



... aber „gebetet“ wird... wenn auch noch unter einem provisorischen Dach...



...weitere Impressionen...







...und mit einem Blick vom Thoengèr Tempel-Hügel über das Umland verlassen wir ein ruhiges, beschauliches... nun ja, kaum erwähnenswertes – wenn nicht unser @Binturong dort lebend würde - Thoeng....





..wobei ich mir jetzt nicht verkneifen kann, dieses "originelle Hinweis-Schild" , gefunden nahe am ausbaufähigen Wat, hier anzuführen...



... bei ihm - @Binturong - kamen wir leider erst in der Dunkelheit an.... erfrischten uns an dem einen und anderen Chang bzw. kühlem Wasser.... um sehr zu seinem und dem Leidwesen seiner Holden nach gut 1 Stunde wieder aufzubrechen um unser Nachtlager in Chiang-Mai zu erreichen, wo wir um fast Minutengenau um 24.00 Uhr eintrafen... der KM-Stand meines kleinen Panzers zeigte: 27.671, was mit gefahrenen 715 Km gleich kam....

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RE: „kleine“ Nordtour

#15 von Choti , 17.03.2012 17:29

Meine Glueckwuensche gehen an Neele und somprit fuer den eindrucksvollen Bericht der Rundtour im Norden Thailands. Diese Rundtour an einem Tag abzuwickeln, ist eine Belastung fuer Fahrer und Mitfahrer. Mir reichten schon zwei Tage fuer 750 km im noerdlichsten Teil Thailands. Vielen Dank fuer die Fotos und die Texte.

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