Rund um die leidliche(!?) Lebensbescheinigung...

#1 von Somprit , 28.09.2012 20:36

… da auf einem anderen Feld die Lebensbescheinigung heiß diskutiert wird…. nun ja, Eidgenossen regen sich offensichtlich zu stark über die Voraussetzungen/Erfordernisse dazu auf und unser @illuminati zu dieser m. E. recht sinnvollen Lebensbescheinigung auch nicht gerade Hosianna ruft, denn er meint ja …

Zitat
“…Das dumme ist nur - wie sich nach und nach herausstellt - hält sich der Staat nicht an die Versprechen seiner Repräsentanten, nicht ratifizierte Gernerationenverträge haben in Brüssel keinen Bestand, wo schon unterschrieben Verträge schneller gebrochen werden, als die Tinte getrocknet ist. Mit diesem Verhalten hat der Wähler einfach nicht gerechnet, er sah nur in seinen Urlaubsländern, wie wenig frei der dortige Durchschnittsbürger war, heute merkt er langsam, dass er sogar abhängiger ist, für jeden Scheiss muss er einen Antrag ausfüllen (Lebensbescheinigung z.B ) sonst ist er --nicht existent-- der Fetzen Papier zählt, er ist gerade noch gut genug dafür, den zu unterschreiben. Er ist zum Bittsteller degradiert obwohl er schon im Regelfall dafür bezahlt hat, der betriebene Missbrauch ist auch nur eine zusätzliche Verarsche der Einzahler - und nicht der Systembetreiber….



… sehe ich das wirkliche sinnvolle an der regelmäßig zu erbringenden Lebensbescheinigung gegeben

Denn bedenken sollte ein jeder Rentenbezieher, welcher Missbrauch hierzulande mit einer zu Unrecht bezogenen Rente getrieben werden kann.
Bedenkt, eine zur Witwe gewordene Lotusblume, welche gar noch einige Kinder aus ihrer früheren Beziehung mit einem Sohn des Landes geboren hat, welche die Langnase für relativ kurze Zeit mit in seinen Haushalt aufnahm, kommen nach seinem Ableben in den Genuss der Witwen- UND Halbwaisenrente
Gemeinsam zu einem für hiesige Begriffe fürstlichen Monatseinkommen!

Der deutsche Steuerzahler, also „wir“ übernehmen im ungünstigsten Falle bis zum vollendeten 27. Lebensjahr die Kosten dümmlich dahin studierender Thai-Sprösslinge

… jetzt nicht losschimpfen, ich weiß von was ich hier schreibe…habe gerade solch eine Planung hautnah erlebt!

Der Farang-Stiefvater gab den Löffel ... sorry - ab und reichte seine zurückgelassene thailändische Ehefrau und deren leibliche Kinder aus einer früheren Thaibeziehung als langjährigen Kostenfaktor an die DRV weiter…

Die lustige Witwe rechnet jetzt von früh bis spät, wie sie ihre minderjährige Kinder recht lange, m. E. zu lange in dem ständigen Fluss einer Halb-Waisenrente halten kann.
Beide besuchen derzeit eine „Privat-Uni“, wobei ich mich wundere, wie man(n)/Frau mit solchen Noten überhaupt an ein Studium denken kann…

Regelstudienzeit 4 Jahre und „Mama“ überlegt, wie sie im Anschluss daran bis zum 27. Lebensjahr weiter ihre Sprösslinge an der Wohlfahrt der DRV teilhaben lassen kann….

Soweit mal kurz die Halbwaisenrente angeschnitten…

Wie aber sieht es aus, wenn eine Witwe, welche Witwenrente bezieht, plötzlich verstirbt?
Wer wird deren Tod der DRV melden…
Die Rente läuft weiter in den darauf bauenden Familien-Clan… bis zur ausbleibenden Lebensbescheinigung, was im günstigsten Falle 12 Monate bedeuten kann
Wer kann/würde eine derartige Überzahlung erfolgreich zurückfordern…die Gelder sind verloren

Auch solch einen Fall habe ich hautnah miterlebt, wo 7.000 EUR Überzahlung seitens des Betriebes (es war eine Betriebsrente) in den Schornstein geschoben werden musste…weil die zur Witwe gewordene Lotusblume nicht den Tod ihres Farang an den früheren Betrieb meldete… zeitgleich dort eine Betriebsrente und die ihr zustehende Witwenrente der DRV kassierte… und heute als finanziell recht gut gestellte "Unternehmerin" tätig ist

…tja, wie schnell haben wir dann auch hier griechische Verhältnisse, wo Tode weiterhin als Rentenempfänger Schlange standen…

Deswegen sehe ich derartige Lebensbescheinigungen für sehr sinnvoll an, würde gar der DRV empfehlen, es wie einige Bundesländern gleich zu tun…. nämlich nicht nur alle 12 Monate, sondern alle 6 Monate solche Bescheinigungen anfordern …

Um es hier zu keiner Übermüdung wegen meines langen Sermon … kommen zu lassen, werde ich morgen gezielt zur Lebensbescheinigung noch einige „sachliche Zeilen/Hinweise“ hinterlassen…

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RE: Rund um die leidliche(!?) Lebensbescheinigung...

#2 von Somprit , 29.09.2012 11:24

... nun dann die gestern zugesagt Ergänzung sachlicher Hinweise zur Lebensbescheinigung…

… eine Bestätigung über Leben und (im Falle von Witwenrenten) Familienstand!

Alljährlich versendet der Rentenservice der Post wohl um den Aug./Sept. herum die den meisten wohl bekannte Aufforderung, ihr bestehendes Hiersein auf dieser Welt, im Ausland lebend, nachzuweisen.

Eine abgespeckte Version einer solchen Lebens-/Familienstandbescheinigung bietet die DRV über den Postrentenservice aber auch unter http://www.rentenservice.com//mlm.nf/dpr...b_online_de.pdf
zum Download an.

Daneben gibt es inzwischen unter http://www.thai-ticker.com/sonstiges/vers.pdf eine Version in THAI... welche m. E. wenig sinnvoll ist, wenn sie nicht gleich 2-sprachig abgefasst ist (…gelegentlich mal den Verfasser darauf hinweisen...)

Nach gängiger Auffassung sind folgende Institutionen befugt - werden seitens der Rententräger anerkannt – derartige Bescheinigungen zu bestätigen:

Deutsche H-Konsule,
Krankenhäuser,
Ampör (Bezirksämter),
Polizeidienststellen = Immigration,
Postämter,
Pfarrer (früher einmal machte ich dies bei einem Missionar der Marburger-Mission hier in CNX).
Man(n)/Frau muss stets in Person und mit Pass-/ID-Card vorsprechen, um den begehrten Stempel zum Weiterbezug der DRV-Leistung zu erhalten.
Derartige DRV-Bescheinigungen sind grundsätzlich (noch!) kostenlos.

Anders hingegen bei einer Betriebsrente, für welche z. B. unser hiesiger H.-Konsul inzwischen 990,-- Baht (25,-- EUR) berechnet!

…und genau um diese 990,-- Baht drehte es sich, als ich die vergangenen Tage bei unserem H.-Konsul vorsprach.
Als Ergebnis meiner Vorsprache durfte ich mit der Erkenntnis bereichert von dann ziehen, dass auch die Bestätigung eines in Deutschland gerichtlich beeideten Dolmetschers, also dessen Unterschrift & Stempel einer Bestätigung der vorstehenden Institutionen gleichzusetzen ist!

D. h. die hier bei uns im Norden ansässigen beeideten Dolmetscher Alfred Jung, Fang / Tosporn Kasikam, Chiang-Mai können/dürfen diese Lebensbescheinigungen abzeichnen…wobei ich unterstelle, dass beide wohl unter einem Kostensatz von 990,-- Baht = 25,-- EUR liegen dürften…

Ob dem so ist… ich werde es sehen, denn 2 derartige „Bescheinigungen“ sind auf dem Weg – sozusagen im Testlauf - zum Rententräger…

PS: Kurzer Hinweis auf f5t232-lebens-zivilstands-und-wohnsitzbescheinigung.html ... tja, die Eidgenossen haben wohl ihre eigenen Problemchen, fühlen sich stressig gefordert

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RE: Rund um die leidliche(!?) Lebensbescheinigung...

#3 von sven , 29.09.2012 17:35

Zitat
Nach gängiger Auffassung sind folgende Institutionen befugt - werden seitens der Rententräger anerkannt – derartige Bescheinigungen zu bestätigen:

Deutsche H-Konsule,
Krankenhäuser,
Ampör (Bezirksämter),
Polizeidienststellen = Immigration,
Postämter,



Das Postamt und auch die thai Banken haben sich geweigert und mich zur Immigration geschickt.

Falls man mal Urlaub in D macht gibt es bei Banken und Postämtern Null Probleme.

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RE: Rund um die leidliche(!?) Lebensbescheinigung...

#4 von illuminati , 29.09.2012 18:58

ja ja die Lebendbescheinigung .... ich erwarte, in naher Zukunft wird noch ein sportlicher Nachweis verlangt z. B 1 m weit spucken oder selbständiges Zähneputzen, denn die hiesigen Freien, kommt sicher bald die Idee - ihre Liebsten einzubalsamieren, so bleiben sie länger frisch und beim hiesigen Geisterglauben könnten sie mit Sicherheit noch als Mitglieder der Gemeinschaft betrachtet werden, denn gefüttert werden sie ja auch, vielleicht finden sie sogar gleich einen ehrenvollen Platz neben dem Geisterhäuschen, tote Griechen oder tote Farangs sollten mindestes vor der DRV den gleichen Status haben, wird doch eh alles mit Kreditgeld bezahlt - warum plötzlich so kleinlich?

PS: bei unserer hiesigen Immi werden von mir jährlich 2 Fotos eines im Haus und eines vor dem Haus verlangt - mit Familienanhang, der Beamte ist sehr korrekt, mit Teegeld läuft dort gar nichts - diese Mal hat er sogar gegen 19.00 Uhr bei uns zuhause angerufen und die frohe Botschaft verkündet - dass der Stempel jetzt bereit zum Stempeln ist, die Erlauchten der Immi aus Hatyai, ja wir sind unabhängig von BKK haben den Papierstoss von ca. 40 Seiten für würdig befunden. Es ist mir eine jährliche Freude, meine Bankguthaben als noch am Leben befindlich nachzuweisen, so ist mir wenigsten bewusst um was es eigenlich geht .... nur um die Kohle und wenn ich den Platz neben dem nicht vorhanden Geisterhäuschen einnehme - ist mein Karma erloschen, was man bei den Transferempfängern nicht unbedingt annehmen muss, die mutieren dann zu den hier bekannten hungrigen Geistern --เปรต-- Pret genannt. Bei entsprechender Kreativität erreichen sie ein stattliches Alter.

 
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RE: Rund um die leidliche(!?) Lebensbescheinigung...

#5 von surin , 29.09.2012 19:07

Am besten,gleich 20 Lebensbescheinigungen,blanko Unterschreiben,dann passt das schon.
Die Braunen,waren so frei ,und haben mir einen schönen Roten Stempel gemacht,auf die Lebensbescheinigung.

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RE: Rund um die leidliche(!?) Lebensbescheinigung...

#6 von Somprit , 29.09.2012 19:52

... nun ja, was sollte man(n) zu euch beiden Vorschreibern groß sagen .... lasst weiter die DRV die Rentengelder in "nichtsnutzige, betrügerisch handelnde Freie" fließen....

Gerade bei Dir - @illuminati - erschreckt mich diese Denke ... während die Äußerung von Dir - @surin - ebenfalls zu denken gibt...aber nicht so ernüchternd wie bei deinem Vorschreiber...

Bei Dir frage ich mich, warum Du dir diese Mühe gemacht hast... verzichte doch einfach auf diesen "schönen Roten Stempel"

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RE: Rund um die leidliche(!?) Lebensbescheinigung...

#7 von surin , 29.09.2012 20:50

Zitat von Somprit

verzichte doch einfach auf diesen "schönen Roten Stempel"


Wieso,dann braucht man doch nicht nach Bangkok,zur Botschaft. Bei der Bank,und im Krankenhaus,hat es keinen gegeben.
Und einen Konsul,gibts nicht in Buriram,also auf,zu den Braunen.
Ja Ja der Arme Eidgenosse,der Thedi - Bär.

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RE: Rund um die leidliche(!?) Lebensbescheinigung...

#8 von Somprit , 29.09.2012 21:28

Zitat von surin

Zitat von Somprit

verzichte doch einfach auf diesen "schönen Roten Stempel"


Wieso,dann braucht man doch nicht nach Bangkok,zur Botschaft. ...




...schade, dass Du den tieferen Sinn meiner Erwiderung nicht verstanden hast

Aber schön, dass Du endlich mal etwas Näheres von Dir zu erkennen gibst.... Buriram also und des Guru`s `@Thedischeinst Du ebenfalls richtig einordnen zu können... zu welcher Fraktion sollte man(n) dich zählen, gar den "Höck"-Besuchern... ... aber um nicht völlig vom Thema abzukommen: Vergiss nie die jährliche Lebensbescheinigung ...vielmehr den "roten Stempel" ... sonst könntest Du schnell auf dem Trockenen sitzen und das wäre doch zum

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