Man lebt gefährlich

#1 von Werner ( Gast ) , 23.03.2009 10:52

Wer kennt sie nicht, die Tücken der Bürgersteige in Thailand? Immer sind sie für eine Überraschung gut. Löcher, hohe Stufen, Wasserrinnen, Stützen für eine Überdachung, abgestellte Motorräder, Engpässe, durch die man sich quetschen muss und vieles andere mehr.

Mir kann nicht passieren. Dachte ich. Am vergangenen Freitagabend war ich in einem Euro-Restaurant um mir eine Salami zu kaufen. Weil ein Gewitter kam, hab ich mir von den 80 Baht, die ich gespart habe, ein Bier geleistet. Es kam nicht nur ein kräftiger Regenschauer, sondern auch ein Anruf von Don. Sofort kommen, leo leo, Mann Insuranz ist da.

Es gießt wie aus Eimern geschüttet, doch mai pen rai, der Wirt leiht mir einen schön großen Schirm. Es sind nur 150 Meter bis zu meinem Auto. Bei dem Sturzregen eine lange Strecke.

Den Schirm schützend gegen den Schlagregen vor den Körper haltend, beachte ich mehr den Fluss des Wassers im Rinnstein, als den Gehweg.

Da liegt aber eine 5 cm hohe Betonplatte und dann liege ich auch da. Unter mir der Schirm und neben mir im Rinnstein die schöne Salami. Ich will sie retten, denn sie droht im Wasserstrom abzudriften und durch ein großes Loch in der Kanalisation zu verschwinden.

Hurra, ich habe sie, will aufstehen, gleite aus und liege, wie ein krabbelnder Käfer, auf dem Rücken im Rinnstein. Dann schaffe ich es mich in dem kleinen Fluss herumzudrehen und aufzustehen. Vom linken Unterarm tropft Blut und vom rechten Schienbein tropft Blut. Dann spüre ich erst die Schmerzen der Schürfwunden, dann meine völlig durchnässte Rückseite.

Den in der Dunkelheit herabzischenden Blitz und den nachfolgenden Donner, empfinde ich wie Hohn und humpele die letzen par Meter zu meinem Wagen.

Zuhause angekommen ist der Versicherungsvertreter nicht mehr da und Don, ob meines jämmerlichen Anblicks, furchtbar erschrocken und will mich sofort ins Krankenhaus bringen. Tschaa tschaa, langsam, langsam, wehre ich sie ab, ziehe die nassen Klamotten aus und eine trockene Hose an. Dann reinige ich meine Blessuren mit Wasser und benetze sie anschcließend mit Alkohol.

70%tiger Sprit. Da kann sich jeder vorstellen, was der in den offenen Wunden für Schmerzen verursacht. Nach einigen Minuten klingen die Schmerzen aber ab und dann kommt meine „All - Zweck - Cortison – Wundersalbe“ zum Einsatz. Wieder hab ich Mühe den aufkommenden Tränenstrom zu unterdrücken.

Später gehe ich in Erwartung einer unruhigen Nacht schlafen und wache zu meinem Erstaunen am nächsten Morgen ohne jeglichen Wundschmerz auf.

Ja ja, wenn man schon so ein Trottel ist, wie ich und nicht gut genug aufpasst, muss man wenigstens eine gute Salbe im Haus haben.

Oder! Die Moral von der Geschicht, wenns regnet kauf Salami nicht.

fürs Lesen!

Werner aus Korat

Werner

RE: Man lebt gefährlich

#2 von Rong Kwang ( gelöscht ) , 23.03.2009 13:05

ich habe gar keine Bürgersteige in Rong Kwang

Rong Kwang

RE: Man lebt gefährlich

#3 von Werner ( Gast ) , 23.03.2009 13:53

Mensch Christian, hast Du aber ein Glück!

Werner

RE: Man lebt gefährlich

#4 von manfredo ( Gast ) , 23.03.2009 20:38

Hallo,

jepp in Silaphet fühle ich mich auch sicher.

Aber wie es Werner sagt,

Zitat von Werner
Bürgersteige in Thailand? Immer sind sie für eine Überraschung


In Patong hat es mich auch mal erwischt. Starker Regen, abends nach dem essen auf der Beach Road unterwegs. In ein Schlagloch getappte das sich mit Wasser gefüllt hat. Der Abend war damals gelaufen.

Gruß Manfredo

manfredo

RE: Man lebt gefährlich

#5 von thai.fun ( Gast ) , 24.03.2009 00:04

Zitat von Werner
Ja ja, wenn man schon so ein Trottel ist, wie ich und nicht gut genug aufpasst, muss man wenigstens eine gute Salbe im Haus haben.



Also lieber Werner, mich kannst Du zu den Trotteln, die in Korat bei gehen vom Gehweg stürzen, dazu zählen. Jedoch bekam ich keine so gute Pflege wie Du. Ich war allein und musste vor schmerzen auf dem Gehweg Sitzen bleiben. Im Hintergrund war ein Stoff laden und so nach und nach kamen alle (von der Großmutter bis zu 7 Kindern) mal raus um zu sehen, was der Sitzende Farang da macht. Ich Zeigte den Knöchel etwa 20 Mal und immer musste ich hören, no Ploblem. Von wegen! Am nächsten Tag hatte ich eine riesen Schwellung am äußeren Fußgelenk und alles war Grün Blau Schwarz. Erst jetzt ging ich in eine Apotheke, und was hat diese doch am Lager? DUL-X Salbe. Bei und in der Schweiz ein allgegenwärtige gute Salbe für solche Stauchungen. Ich humpelte noch eine Woche und sah in den nächsten vielen Jahren noch manchen Farang der auf Gehwegen, vor allem in Pattaya, gestrauchelt, also ein Trottel war.
Gute Besserung wünsch ich Dir Werner.
Grus Max

thai.fun

RE: Man lebt gefährlich

#6 von Somprit , 07.08.2010 15:11

... man(n) lebt durchaus gefährlich, ist nicht vor mannigfaltigem Unbill gefeit, egal, ob man(n) nun in der derzeitigen Regenzeit im Gully - wie Werner [/size]- landet oder gar infolge sturzflutartigem Wortschwall - [size=85]und sei es nur in einem, oder gerade: Forum - die gesetzten Grenzen ... der Verleumdung überschreitet ... deswegen denke ich, dass auch gerade dieser Fall hier passt ....

Andere Foren haben mich dazu inspiriert, will ja nicht sagen, dass ich dort einfach kopiert habe …

Aber wer kennt als Expat das hierzulande nicht beliebte Spiel der „Höheren Chargen“ …, insbesondere der Politiker, welche mit horrenden Summen im Falle einer mutmaßlichen “Verleumdung“ ihr Gesicht wahren wollen …

Tja, die Klage wegen Verleumdung, eine hier beliebte Waffe, oftmals eingesetzt, gehört in dieser Gesicht-wahrenden Gesellschaft zum Alltag…
Selbst eine uns angetraute Lotusblume ist durchaus zur Klage berechtigt, wenn sie meint, man(n) habe ihren zweibeinig daher laufenden ATM, ihren LSK… kurz und gut, ihren Ehegemahl = Saamii, Phua derart beleidigt, verleumdet, dass es auch auf SIE abstrahlen könnte ….

Doch wie sieht es aus, wenn ein hier liebender Expat von dem Blatt, was alle lesen aber schamvoll bestreiten, nämlich der BILD in der Art eines Schmuddel-Journalismus in den sprichwörtlichen Schmutz gezogen wird….

Eine solche, sich bereits im Jahre 2004 zugetragene verabscheuenswürdige journalistische Arbeit der BILD fand nun dort oben einen vorläufigen (?) Abschluss, wurde unter dem Strich mit 10.000 EURO Schmerzensgeld abgerechnet, einer Schadensersatzsumme, welche kaum die Kosten des Verfahrens deckte …
Die BILD erdreistete sich damals unter Berufung auf den bildhaften Abdruck aus der „Pattaya-Mail“ und einer im Detail zusammengestrickten reißerischen Story, dieses Bild zu veröffentlichen …tja, ich denke, dass in diesem Falle gerade mal 10.000 EUR mit Ach & Krach zustande kamen
entsprach bei weiten nicht der hoffungsvoll erwarteten Entschädigung … , im hiesigen Rechtssystem wäre diese Summe entsprechend höher ausgefallen …
Wer sich für diesen „Fall dort oben in Deutschland“ näher interessiert, sollte sich hier informieren:
http://www.bildblog.de/629/629/
http://www.buskeismus-lexikon.de/324_O_3...einen_Mandanten

Apropos, wer kennt das inzwischen eingestampfte "Deppen-Forum" nicht mehr, ein Forum, in wessen Zusammenhang derzeit die beiden Betreiber sich im Rahmen eines anhängigen Klageverfahrens wegen Verleumdung vor einem LG in D. "verteidigen" müssen, zur Verantwortung gezogen werden sollen ... auch dort geht es um Schadensersatz wegen Rufschädigung um zig tausende EURO...

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RE: Man lebt gefährlich

#7 von Ai Tua Saeb , 09.08.2010 16:47

@Somprit
Ich lese nun seit ein paar Tagen Deine Beträge und muß sagen, daß Deine Einlassungen genau ins Schwarze treffen.
Du sagst zwar selbst, dass Du nicht sehr gut Thai lesen und schreben kannst, aber Deine Beobachtungen und Analysen hierzu sind absolut treffend.

Mein Respekt !

 
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RE: Man lebt gefährlich

#8 von Binturong , 09.08.2010 17:14

Ooooh, das tut (ihm) gut

und verdient er sich täglich.

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RE: Man lebt gefährlich

#9 von Somprit , 10.08.2010 07:27

… nun erst mal mein heiß empfundener Dank, … geht runter wie Öl… aber wie schrieb ich hier an anderer Stelle:

Zitat
„… nun, "Bock“ zum schreiben habe ist stets & immer
Denn das hält den Geist jung & frisch, man(n) verliert sich nicht an Eintönigkeit, verkümmert geistig nicht und sieht sich nicht dem Flaschengeist zugezogen …



ABER ihr solltet dann auch den Hintergrund näher beleuchten!
Denn durch meine oftmals als oberlehrerhafte Besserwisserei rüber kommenden Kommentare/Beiträge hängt mir ein relativ schlechter Ruf an … etwas, was mich wenig interessiert, denn meine Meinung steht selten oder nie, na ja, fast kaum zu wiederlegen... im Raum

Und wenn man(n) so lange hier unten lebt, sieht man(n) das Land, seine Bewohner und deren Lebensart/-weise mit völlig anderen Augen an… mich kann - da ich alle Höhen & Tiefen hier durchgemacht habe – kaum etwas wirklich überraschen … selbst jetzt diese nach „Kanonendonner Richtung Kambodscha“ sich anhörenden Töne der „gelben Regierung“ nicht … womit wir schon wieder beim Thread-Titel: Man lebt gefährlich … angekommen sind…

Apropos @Ai Tua Saeb, es ist falsch, wenn Du schreibst

Zitat
„…Du sagst zwar selbst, dass Du nicht sehr gut Thai lesen und schreben kannst …“


Richtig ist: ICH kann WEDER Thai lesen noch schreiben … das ist etwas, was ich hier als meinen größten Fehler ansehe …
Wir schimpfen dort oben in der alten Heimat über die eine Integration ablehnenden „Kanaken“ … oftmals sehe ich mich hier …. nun ja…

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RE: Man lebt gefährlich

#10 von thai.fun ( Gast ) , 10.08.2010 16:13

Zitat von Somprit
hängt mir ein relativ schlechter Ruf an …



.... nee neee Somprit, dein Ruf hängt nicht mehr, sondern steht zur Zeit sehr gut im "halbvirtuellen" talk4um.

Zitat von Somprit
ICH kann WEDER Thai lesen noch schreiben … das ist etwas, was ich hier als meinen größten Fehler ansehe …



.... nee nee das ist niemals dein grösster Fehler.
Schlimmere hast Du z.B. auch oder noch in anderen Foren (vielleicht) gemacht.

Aber mein vorgehend erwähntes abgebrochenes Thai lernen könnte mit dem zusammen hängen, auch bei vielen Anderen, dass Man/n sich nicht an das Thai schreiben und lesen, zugleich mit dem sprechen lernen, heranmacht.

Und nun zurück zum Thread Thema. "Man lebt gefährlich"!
Ich jetzt sowieso, wenn ich dem Somprit zu nahe komme....

thai.fun

RE: Man lebt gefährlich

#11 von Somprit , 12.08.2010 07:08

… nun @thai.fun-Max, ich denke, dass wir doch beide rcht gut diese Anfangsklippe von „damals“ gemeistert haben…
Mein damaliges Abtasten mag kritikwürdig gewesen sein… aber jetzt sehe ich doch die insbesondere hierzulande stets von der Regierung beschworene „Harmonie“ ….

… und wenn ich „in anderen Foren“, wie Du so schön schriebst – gar mit Fragezeichen versehen – Fehler gemacht haben sollte, dann nicht aus meiner Sicht und Wertung …. (- nun ja, 1, 2 Fälle mag es gegeben haben, dann war ich keineswegs zu stolz, dafür um Entschuldigung nachzusuchen - ) dann ging stets ein Stein des Anstoßes des Anderen voraus
Denn wie Du ja weißt, ich bin Atheist und fröne nicht der Nächstenliebe mit den beiden Backen … dass ich also niemals auch den linken hinhalte, wenn einer denkt, er könne mir auf den rechten Backen schlagen …

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RE: Man lebt gefährlich

#12 von Binturong , 12.08.2010 11:21

Wie sollten doch besser vom hier und jetzt nachdenken, wie sich einer hier präsentiert.
Jeder sollte und hat die Möglichkeit sich hier neu zu orientieren.
Ansonsten wären andere wahrscheinlich auch nicht mehr hier.
Muss ja kein Vergeben und Vergessen sein, aber solange unsere Regeln eingehalten werden
interessiert es mich nicht, wie einer außerhalb unseres Kreises (immer noch) ist.

Mein Haus soll sauber bleiben. (Dieses „mein“ aber nicht als Besitz verstehen!)

Binturong  
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RE: Man lebt gefährlich

#13 von Somprit , 23.09.2012 18:59

... tja, Man lebt gefährlich ... im Land des Lächelns

Zitat
NACH 6 JAHREN KNAST IN THAILAND
Der Deutsche aus der Todeszelle wieder frei



… tja, man(n) sollte es eigentlich nicht glauben, aber

Zitat
Das Schweigen ….. des Hundes!



führte zu der verhängten Todesstrafe…

Zitat
“… In einem zweifelhaften Indizienprozess hat die thailändische Justiz den Deutschen Gordon Koschwitz, 36, wegen Mordes zum Tode verurteilt. Er hat Berufung eingelegt - und fürchtet im Todestrakt des Hochsicherheitsgefängnisses von Bangkok um sein Leben. …



….und dieser böse, böse Hund …bellte nun mal nicht…

Zitat
…Geradezu kurios ist die Rolle, welche die Ermittler dem Haushund des Deutschen zumessen. Hätte ein Fremder in der Tatnacht versucht, auf das Grundstück zu gelangen, um Baumann zu ermorden, hätte der Hund nach ihrer Theorie angeschlagen. Nachbarn hätten das Bellen gehört….

… Der Hund aber bellte nicht - und belastete sein Herrchen mit seinem Schweigen sehr. …



Wer kann sich noch an diesen „Mord an einem jungen Schweizer in Sangkampeng“ im Jahre 2004, durch einen deutschen „Ziegelleibesitzer“ … erinnern.

Ein Deutscher, welcher – auch das sollte man(n) nicht vergessen – als … nennen wir ihn ruhig „Zuträger“ für die örtliche „Braune Gilde“ mit einem entsprechenden „Dienstausweis“ ausgestattet war.

„Damals“ schlug dieser Fall national & international recht hohe Wellen; quer durch alle damaligen deutschsprachigen Thailand-Foren macht er Furore…

Den Schlusspunkt setzte das Berufungsgericht, indem es die 2005 im Hauptverfahren aufgrund schwankender Indizien ( ) ausgesprochene Todesstrafe auf 15 Jahre Knast herabsetzt… und den einst dem Tode geweihten nach kurzen 5 Jahren nach Deutschland zur Reststraf-Verbüßung abschiebt, wo er nach 2 weiteren Jahren (Mai 2012) in die lang ersehnte und hart & teuer durch seine Eltern erkaufte Freiheit entlassen wird….

Ein "Fahnder" ....von sich und seiner Arbeit überzeugt ...

Zitat
“…Für den Fahnder, dessen Ermittlungen den Deutschen in den Todestrakt brachten, war die Causa Koschwitz ein großer Fall. Nopphakhun K., 50, ein besonnener, sympathischer Mann, ist Chef der sogenannten Forensic Crime Scene Investigation von Chiang Mai, einer Art Mordkommission….

….Den Tod des Schweizers Baumann aufzuklären, ohne Geständnis des mutmaßlichen Täters und nur aufgrund von Indizien, das war für ihn und seine Beamten "eine Herausforderung"…

… In seinem kleinen, klimatisierten Büro wirbt Nopphakhun für die Qualität seiner Ermittlungen…

… Er habe "bis heute keinen Zweifel daran, dass Koschwitz der Mörder ist". ..

…Die Staatsanwaltschaft übernahm, wie in Thailand üblich, seine Ermittlungsergebnisse für die Anklageschrift in allen wesentlichen Details, das Gericht wiederum folgte dem Antrag der Staatsanwälte auf Verhängung der Todesstrafe wegen geplanten Mordes...



…ist es bei uns dort oben anders….

Zitat
…Wie seltsam es in der thailändischen Strafverfolgung zugeht, wird deutlich, als der Kripo-Chef von einem schweren Fehler spricht, den Koschwitz begangen habe: "Bei einem Geständnis hätte er zehn Jahre bekommen und wäre bei guter Führung im Gefängnis nach fünf Jahren frei gewesen. Stattdessen droht ihm nun der Tod."…



…tja,, wie lautete der Werbeslogan der thailändischen Tourismusbehörde: Amazing Thailand!

Zitat
…Die Eltern ******* haben ein Vermögen ausgegeben, um ihrem Sohn zu helfen. Über einen Bekannten heuerten sie einen Münchner Privatdetektiv zu einem Tagessatz von 1500 Euro plus Spesen an. Er sollte die Ermittlungen der thailändischen Polizei überprüfen …



…tja, ein ehemaliger pensionierter „Bulle, früherer Mitarbeiter der bayerischen Polizei“, mit einer läppischen Pension von angeblich 900 Euro ….
Wie gerne hätte ich seine „Detektivarbeit“ bei einem Tagessatz von 1.500 EUR hier vor Ort übernommen…
…da ist man(n) doch tatsächlich beruhigt, wenn der Polizeichef meint…

Zitat
… Polizeichef Nopphakhun berichtet, dass der deutsche Privatermittler dem Dorfpolizisten von San Kamphaeng eine Million Baht dafür geboten habe, Beweismittel verschwinden zu lassen. Der Polizist sei standhaft geblieben, ….

….Polizeichef Nopphakhun wiegt die Visitenkarte, die der Detektiv angeblich bei ihm hinterlassen hat, in der Hand und lächelt mitleidig: "Das hätte in Thailand vor 20 Jahren funktioniert. Aber diese Art von Korruption gibt es nicht mehr, weil wir weit besser ausgebildet sind."…



gegen jegliche Korruption wegen einer besseren Ausbildung gefeit zu sein….

… nun ja, trotz

Zitat
… Er ist an beiden Füßen mit Eisenketten gefesselt - ein klarer Verstoß gegen die von den Vereinten Nationen festgelegten Mindeststandards zur Behandlung von Gefangenen…



scheint dies niemanden hier im sonnigen Lande zu interessieren, denn es ist auch heute wohl noch die Regel!
Interessant eine Zusammenfassung unter: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-51955547.html
http://www.bild.de/news/ausland/haeftlin...82566.bild.html

Apropos:

Zitat
Sein Plan für die Zukunft? Koschwitz: „Ich will ein ganz normales Leben führen.



…gönnen wir es ihm….

PS: Nur am Rande sei angemerkt, dass ich hier einen eingeordneten "astreinen Selbstmord-Fall" in meinem Altersstarrsinn doch völlig falsch beurteilte, denn ICH urteilte: Mord ... man(n) mir jedoch belehrend nahelegte, keinen "bellenden Hund" zu wecken ...

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RE: Man lebt gefährlich

#14 von phumphat , 25.09.2012 23:48

Zitat von Somprit

... tja, Man lebt gefährlich ... im Land des Lächelns



wie war, wie war.
Es ist schon verdammt gefährlich, wenn in deinem Umfeld von ein paar hundert Metern
ein Mord passiert, du als Farang sofort als Täter verdächtig wirst.
Da brauchst du dann verdammt viel Geld,oder einen astreinen Zeugen
phumphat

 
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RE: Man lebt gefährlich

#15 von Binturong , 09.10.2012 11:02

(Diesen für mich ungelesenen Beitrag erst jetzt entdeckt.)

phumphat,

hast du Erfahrungen oder darüber mal was gehört?

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RE:
Aus der großen weiten Welt der Liebeskasper in Thailand

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