RE: Die Bibel

#31 von MooHo ( Gast ) , 29.09.2010 18:51

Sieh dir das Konzil von Nicäa an, dort wurde festgelegt, welche der vorhanden Dokumente der offizille Codex sind. Wie schon die Literaturwissenschaft und die Teologie vor den Qumran-Schriften wußte, gab es andere Evangelien, die nicht berücksichtigt wurden, bzw. als Häresie unter Strafe gestellt wurden.

Falls jemand interessiert ist, kann ich einen Link für Richard dawkins - Der Gotteswahn geben. Das Buch versucht nicht Gott zu widerlegen, sondern zeigt wie Menschen dazu kommen an das Irrationale zu glauben.

Zitat
So wie
"Das egoistische Gen" einen Paradigmenwechsel in den Naturwissenschaften einleitete, so ist auch "Der Gotteswahn" ein
bahnbrechendes Werk. In diesem leidenschaftlichen Plädoyer für die Vernunft zieht Dawkins gegen die Religionen zu
Felde: Der Glaube an eine übernatürliche Macht kann keine Grundlage für das Verständnis der Welt sein und schon gar
keine Erklärung fur ihre Entstehung. Wir brauchen keine Religionen, um dem Universum und dem Leben mit Ehrfurcht
zu begegnen.
Wenn wir die Kritik an den Religi onen zum Tabu erklären, laufen wir Gefahr, von Fundamentalisten jedweder Couleur
dominiert zu werden. Der Glaube an ein göttliches Wesen ist vielfach die Ursache von Terror und Zerstörung, wie die
Weltgeschichte von der Inquisition bis zu den Anschlägen auf die Twin Towers zeigt.

MooHo

RE: Die Bibel

#32 von Waitong ( gelöscht ) , 29.09.2010 19:27

Zitat von MooHo


Sieh dir das Konzil von Nicäa an, dort wurde festgelegt, welche der vorhanden Dokumente der offizille Codex sind



Römisch-Katholische Kirche, Orthodoxe Kirchen, Altorientalische Kirchen, Assyrische Kirche des Ostens, Anglikanische Kirchen, Altkatholische Kirche, Lutherische Kirchen, Evangelisch-methodistische Kirche...das sind die Kirchen, die sich auf diese Zusammenstellung stuetzen.

Wenn man sich bemueht mit Menschen in's Gespraech zu kommen, welche sich sehr intensiv mit der christlichen Lehre auseinandersetzen, wird man feststellen die Neue-Welt-Uebersetzung der Bibel, in der Komposition der 66 Buecher aus den hebraeischen und den griechischen Schriften werden von vielen Sprach- und Geschichtswissenschaftlern gelobt, auch von denen anderer religioeser Glaubensrichtungen.

Beim Bibelstudium ist es unerlaesslich Quellen zu studieren, zu vergleichen.....da gibt es einige Ungereimtheiten bei den sogennanten Apokryphen aus diesem Grund wurden sie auch nicht in die Neue-Welt-Uebersetzung der Bibel uebernommen.

Nachtrag:

Wie erklaert RD die "Welt", wenn er behauptet Gott existiert nicht, hat er eine Hypothese anzubieten welche alles um uns herum und uns selbst erklaert ?

Waitong

RE: Die Bibel

#33 von Colo , 29.09.2010 21:29

Zitat von Waitong
Wie erklaert RD die "Welt", wenn er behauptet Gott existiert nicht, hat er eine Hypothese anzubieten welche alles um uns herum und uns selbst erklaert ?


Ja, da habe ich auch gestutzt als ich die Seiten von @MooHoo durchgelesen habe letzthin, vorallem seine Linkhinweise. Mit der Evolution lässt es sich keinesfalls belegen, dies ist Abstrus.

Habe nach dem augenblicklichen durchlesen der ersten drei Seiten hier gutes wie unverständliches entdeckt, will aber nochmals in Ruhe eine durchsicht vornehmen. Komme sicherlich noch auf dieses umstrittene Thema zurück.
Grundsätzlich bedarf es einer näheren Betrachtung, auch und gerade der buddhistischen Lehre. Da liegt meines Erachtens @Waitong nicht falsch mit seiner Feststellung. Was kaum zur Rede kam ist, wo beginnt der Ursprung des "Glaubens" in der Menschheitsgeschichte seit Anbeginn.



bis dann mal...Forumstätigkeit hat keine Priorität, gibt trotzdem das Gefühl einer kleinen Gemeinschaft beizuwohnen.

Ciao Colo

Colo  
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RE: Die Bibel

#34 von Colo , 30.09.2010 01:00

deswegen..

Zitat von MooHo
Und der deutsche Michel, wie in den all den Jahrjunderten zuvor, ....

...kleine Einlassung am Rande

Zitat

Michael wurde zum Schutzpatron der Kirche und des deutschen Volkes - daher der Ausdruck - "deutscher Michel".

der Michaelistag


Wenn die Nächte wieder länger als die Tage werden, beginnt mit dem Michaelisfest am 29. September das Ende des Kirchenjahres. Früher haben die Menschen in der aufziehenden Dunkelheit das Wirken böser Mächte gesehen, die mehr und mehr Gewalt über die Erde gewinnen wollten.

Der Michaelistag erinnert an die Macht Gottes über Kälte, Unbarmherzigkeit und Tod. Er gilt allen Engeln Gottes, besonders aber dem Erzengel Michael.

Michael wird als der - schon vor Beginn der Schöpfung - Luzifer stürzende Kämpfer dargestellt.

Er war nach der Überlieferung der Engel mit dem Schwert, der Adam und Eva aus dem Paradies trieb und den Lebensbaum bewachte (Gen 3, 23 - 24) und der Seth einen Zweig vom Baum der Erkenntnis reichte.
(..)
Immerhin glaubt jeder zweite Deutsche nach einer Forsa-Umfrage von 1995, dass er einen persönlichen Schutzengel hat; 55 Prozent der Befragten halten Engel für ein religiöses Symbol, 35 Prozent sind sich sicher, dass es Engel wirklich gibt. In der Kunst der letzten Jahrzehnte waren Engel kein Thema; die letzten Jahrhunderte hatten sie in der bildenden Kunst zu pausbäckigen Flügelköpfchen degenerieren lassen. In der christlichen Kunst sind sie aber von Anfang an dargestellt worden, seit dem 4. Jahrhundert fast immer mit Flügeln, um sie von Menschen zu unterscheiden und als geistige Wesen zu kennzeichnen. Als Geistwesen leben Engel in der Transzendenz, sind auf Gott hin ausgerichtet, dienen ihm und loben ihn (vgl. die ikonographischen Motive des Engellobs, musizierenden Engel, die Engelchöre ...). So wie Engel in der Geburtserzählung die Hirten zur Krippe weisen, haben sie Hilfs- und Schutzfunktion („Schutzengel”) für die Menschen.

In der Literatur, aber vor allem in der Kunst kann die Präsenz von Engeln das hinter ihnen stehende Wort Gottes anschaubar machen, d.h. durch die immanenten Engel wird die Transzendenz sichtbar. Die sichtbaren Engel versinnbildlichen Unsichtbares, die physisch Sichtbaren bezeugen das spirituell Unsichtbare.


dies und noch mehr --- http://www.fischer-oberschwaben....st/235.html

gute N8

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RE: Die Bibel

#35 von Somprit , 30.09.2010 06:22

Zitat von Waitong
...
Nachtrag:

Wie erklaert RD die "Welt", wenn er behauptet Gott existiert nicht, hat er eine Hypothese anzubieten welche alles um uns herum und uns selbst erklaert ?



... nun, wie wäre es mit colos Signatur;)

Die Welt hört nicht an den Grenzen der Wahrnehmung auf, -sondern die Wahrnehmung hört dort auf.

... etwas zurechtgebogen würde es doch zutreffen

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RE: Die Bibel

#36 von MooHo ( Gast ) , 30.09.2010 07:33

Richard Dawkins erklärt nicht die Welt, genauso wenig wie Newton, Einstein, Feynman und Hawkins. Alle diese herausragenden Geister haben ihren teil zu einer Gesamterklärung beigetragen. Und in der Naturwissenschaft gibt es keinen Absolutheitsanspruch alles erklären zu können. Wenn man etwas nicht erklären, so forscht man nach einer Erklärung und stellt sich nicht auf den Standpunkt, das ist es und jetzt glauben wir einfach.
Und wenn wie bei den Kreationisten, Gott als Erklärung herangezogen wird (alles was wir sehen ist so komplex, da muß es einfach einen Designer gegeben haben), so wird das nur eine auf eine höhere Stufe getrieben. Wie ist also Gott entstanden, der ja noch ungleich komplexer als seine Schöpfung sein muß und deswegen erschaffen sein muß. Die kann man ad infinitum weiterführen, ohne je wirklich zu Erklärung zu finden.
Auch in der Wissenschaft werden manchmal Dinge postuliert, die man nicht kennt, nicht messen kann. Paßt dieses Konstrukt in das gängige Paradigma und erklärt besser, so wird es beibehalten und erforscht, ob und wie man das Postulat beweisen kann oder verwerfen kann. Die Gotteshypothese jedoch darf keiner kritischen Überprüfung unterzogen werden.

Zitat von Bertrand Russel
Viele strenggläubige Menschen reden so, als wäre es die
Aufgabe der Skeptiker, überkommene Dogmen zu widerlegen,
und nicht die der Dogmatiker, sie zu beweisen. Das
ist natürlich ein Fehler. Würde ich die Ansicht äußern,
dass eine Teekanne aus Porzellan zwischen Erde und
Mars auf einer elliptischen Bahn um die Sonne kreist, so
könnte niemand diese Behauptung widerlegen, vorausgesetzt,
ich füge ausdrücklich hinzu, die Teekanne sei so
klein, dass man sie selbst mit unseren stärksten Teleskopen
nicht sehen könne. Würde ich dann aber behaupten weil man meine Behauptung nicht widerlegen könne, sei
es eine unerträgliche Überheblichkeit der menschlichen
Vernunft , daran zu zweifeln, so würde man mit Recht sagen,
dass ich Unsinn rede. Würde die Existenz einer solchen
Teekanne aber in antiken Büchern bestätigt, jeden
Sonntag als heilige Wahrheit gelehrt und den Schulkindern
eingetrichtert, so würde jedes Zögern, an ihre Existenz
zu glauben, zu einem Kennzeichen von Exzentrik,
und der Zweifl er würde in einem aufgeklärten Zeitalter
die Aufmerksamkeit von Psychiatern erregen, in einer
früheren Zeit dagegen die der Inquisitoren.

MooHo

RE: Die Bibel

#37 von Waitong ( gelöscht ) , 30.09.2010 08:00

Zitat von MooHo


Die Gotteshypothese jedoch darf keiner kritischen Überprüfung unterzogen werden.



Ganz im Gegenteil, wir sollen und muessen Ueberpruefen, aus diesem Grund wurde die BIBEL geschrieben. Paulus, schrieb..."prueft alles".

Wer sich die Muehe macht und anfaengt die Bibel zu lesen und Fragen zu stellen, Antworten zu suchen nimmt mehr und mehr Erkenntnis in sich auf.

Ich vergleiche das immer mit einem naturwissenschaftlichen Studium.....was wissen wir im 1. Semester ? und was wissen wir im 10. Semester ? oder nach unserer Promotion oder nach langer Taetigkeit auf einem Gebiet ?

Die Erkenntnis nimmt stetig zu, aber Voraussetzung ist sich mit der Materie zu befassen. Wer kennt denn die Bibel durch eigene Anschauung und nachdenken ?

Waitong

RE: Die Bibel

#38 von Colo , 30.09.2010 20:05

Dies nachfolgende, dass ich mal notiert habe, -an dem habe ich zu "beissen".

Zitat
Die allumfassende Realität (Gott) ist die Ganzheit und umfasst sowohl das Absolute als auch das Relative.
Im Relativen wie im Absoluten ist Bewusstsein die essentielle Eigenschaft, denn Gott ist lebendige Einheit: ewiges, unteilbares („individuelles“) Sein und Bewusstsein (= Einheit in der Vielfalt).

Das heisst, Gott ist sowohl Energie als auch bewusstes Wesen.

Monotheismus ist der Glaube an einen einzigen Gott, Theismus ist der Glaube an den absoluten Gott. Der „einzige“ Gott und der eine (= absolute) Gott sind nicht dasselbe.
„Absolut“ bedeutet: nichtbedingt, allumfassend, ganz. Gott ist nicht nur abstrakte Einheit und neutrale Energie, sondern lebendige Einheit im Sinne von „Individuum“:
ungeteiltes, ewiges, Sein und Bewusstsein (mit Willen, Liebe, und Gnade), weshalb auch die Teile Gottes individuell und ewig sind (individuell = „unteilbar; ungeteilt“; nicht in die materielle Polarität von Vergangenheit und Zukunft aufgeteilt = ewig).

Das Absolute und das Relative, Einheit und Vielfalt, Energie und Bewusstsein, Gott und die Welt – wird das eine vom anderen getrennt und verabsolutiert, entstehen Einseitigkeiten und Halbwahrheiten.

...-und wird noch etliches an "Zeit" in Anspruch nehmen.

Ich habe die Bibel nicht studiert, also masse ich mir nicht an ein Urteil zu fällen. Werten, -dies erlaube ich mir allerdings bei Teilaspekten in einem gebrachten Zusammenhang, wie z.B., der Sintflut. Alleine diese "Beschreibung" und Deutung derselben fordert ja sogar die "Wissenschaft", Archäologen und weiss nicht was noch heraus. Spannend allemal

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RE: Die Bibel

#39 von Waitong ( gelöscht ) , 10.10.2010 10:04

Plädoyer für die Zehn Gebote[/size]

Nur für Verlierer! So wurden die Zehn Gebote von Philosophen wie Nietzsche gerne mal umgedeutet. SPIEGEL-Autor Mathias Schreiber hält in seinem neuen Buch dagegen: [size=150]Gerade in Krisenzeiten erweisen sich die Bibel-Regeln als gültig - und erklären uns, was ein Banker mit einem Schafsdieb zu tun hat.


Hier geht's weiter...http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaf...,721666,00.html

Waitong

RE: Die Bibel

#40 von Waitong ( gelöscht ) , 21.11.2010 20:02

Guten Abend,

wieder ein Mosaiksteinchen mehr ...

Zitat:

Verschmelzung aller Religionen - die alten Religionen müssen verschwinden

Ein anderes Thema, was angesprochen wurde, waren die Religionen. Er sei ein bekennender Atheist und er sagte:

"Religion ist nicht notwendigerweise schlecht. Eine Menge Leute scheinen Religion mit all ihren Mysterien und Ritualen zu brauchen - also werden sie Religion bekommen."

Aber die bedeutenden Religionen müssten gehen, weil sie nicht mit den kommenden Veränderungen konform gingen. Vor allem das Christentum. Wenn erst die Römisch-katholische Kirche gestürzt ist, wird der Rest der Christenheit einfach folgen. Dann könne eine neue Religion für alle Welt akzeptiert werden. Sie würde von jeder alten Religion etwas beinhalten, um es für die Leute leichter zu machen, diese zu akzeptieren und sich darin zu Hause zu fühlen. Die meisten Leute würden sich aber nicht allzu viel mit Religion beschäftigen. Sie werden begreifen, dass sie sie nicht benötigen.


Veränderung der Bibel durch Änderung der Schlüsselwörter

Zu diesem Zweck würde die Bibel geändert. Sie würde neu geschrieben werden, um die neue Religion zu etablieren. Schrittweise würden Schlüsselwörter ersetzt durch neue Wörter, welche unterschiedliche Interpretationsmöglichkeiten haben. Die Bedeutung, die den neuen Wörtern anheftet, könne der des alten Wortes sehr ähnlich sein. Und nach und nach könnten andere Bedeutungen hervorgehoben werden und anschließend dieses Wort nach und nach durch ein anderes ersetzt werden. Ich weiß nicht, ob das jetzt klar ist: die Idee war nicht, dass alles neu geschrieben werden müsse, sondern nur, dass Schlüsselwörter schrittweise durch andere ersetzt werden müssten. Und die Bedeutungsvielfalt, die einigen Wörtern anheftet, könne als Werkzeug benutzt werden, die Gesamtbedeutung der Schrift zu ändern, um sie für die neue Religion akzeptierbar zu machen. Die meisten Leute würden den Unterschied nicht merken - und das war wiedermal ein Moment, in dem er sagte:

"... die wenigen, die das merken, werden nicht genug sein, um eine Rolle zu spielen."

Anschließend folgte eine der am meisten überraschenden Äußerungen. Er sagte:

"... einige von Ihnen denken vielleicht, die Kirchen würden da nicht mitmachen. [und er fuhr fort] Die Kirchen werden uns helfen!"

Dazu gab es keine weiteren Ausführungen. Es war nicht klar, was er meinte, als er sagte: "Die Kirchen werden uns helfen!" Rückblickend denke ich, dass einige von uns jetzt verstehen können, was er damals gemeint haben könnte. Ich erinnere mich, gedacht zu haben: "Nein, das werden sie nicht!" und erinnerte mich an Gottes Worte zu Petrus: "Du bist Petrus, und auf diesen Felsen will ich meine Kirche bauen, und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen." Also... ja, einige Leute der Kirche mögen vielleicht helfen. Und in den vergangenen 20 Jahren haben wir gesehen, wie einige Leute der Kirche geholfen haben. Aber wir wissen auch, dass die Worte Gottes weiterbestehen, und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen.


Quelle: http://www.zeitkritiker.de/index.php/glo...indoktrinierung

Waitong

RE: Die Bibel

#41 von Colo , 21.11.2010 21:26

@Waitong, wenn wir schon beim Thema sind;
Was hälst Du von den -Die Siebenten Tags Adventisten- wie -Walter Veith-
Habe schon enorm viele Vorträge von ihm mir reingezogen.

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RE: Die Bibel

#42 von Waitong ( gelöscht ) , 22.11.2010 17:03

Speziell zu ihm und den STA kann ich nicht viel, eher nichts sagen, dazu kenne ich zu wenig von ihnen.

Zu einigen "Freikirchlern" in Bangkok habe ich Kontakt, zum Bibel-Studium haben meine Frau und ich den Zeugen-Jehovas den Vorzug gegeben weil sie sehr gute Kenner der Bibel-Texte sind und danach leben. Ihre Literatur (auch in Thai) ist erstklassig. Wird sind offen in unseren Entscheidungen und an niemanden gebunden, weil meine Frau und ich im Grunde genommen "Freigeister" sind .

Waitong

RE: Die Bibel

#43 von Somprit , 22.11.2010 22:29

... nun, Waitong, mein "kleiner Bruder" war einst - während seiner unternehmerischen Selbständigkeit - mit seiner Frau sehr lange Jahre ein "Jehova-Jünger", sandte gar Jehovas-Schriften in Thai (!) zu uns in die frühere Pampa-Heimat ... ... nur SIE konnte leider als Analphabetin nichts damit anfangen ...
Plötzlich, von heute auf morgen, wandte er sich komplett von "Jehova" ab ....

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RE: Die Bibel

#44 von Waitong ( gelöscht ) , 23.11.2010 07:40

Hast Du Deinen Bruder gefragt warum ?

Waitong

RE: Die Bibel

#45 von Somprit , 23.11.2010 08:01

... gefragt ja, zumal mir seine "damalige" Zugehörigkeit zu den "Zeugen Jehovas" in keiner Weise mit seinem einstigen persönlichen Profil in Übereinstimmung zu bringen war

... als athletischer Zimmermann &Bodybuilder, Schläger vor dem Herrn (falls Dir dieser Ausspruch bekannt sein sollte!), mischte er jedes Jahr das Festzelt des örtlichen Jahrmarktes auf, einmal musste ich ihn sogar in der sagenhaften "Davidswache" auslösen, nachdem mich zur Nachtzeit die dortigen Kollegen baten, doch am frühen Morgen dort vorzusprechen ... hier trifft der Saulus, der zum Paulus wurde unbedingt, ohne wenn & aber zu... er leistete seine bei den Jehova-Zeugen erforderlichen Hausbesuche und ... und .. ab

... ich fand gegenüber seinem "wilden Leben" zuvor keine Erklärung für diesen radikalen Umschwung, noch weniger fand ich eine solche nach seinem erst vor sehr wenigen Jahren erfolgten Rückzug von dort... er ließ sich nie darüber aus, lebt aber weiterhin ein gottesfürchtige Leben ...

Somprit  
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