RE: Kindererziehung in Thailand

#31 von Allgeier , 26.05.2011 18:58

Vor ein paar Tagen sagte meine Frau zu mir, das ein 14 jaehriges Maedchen aus der Schule mit ihrem Freund auf Bangkok verschwunden ist.
Auf meine Frage warum, meinte sie: "Sie will mit ihrem Freund zusammen sein." Sie sprach auch mit den Eltern des Maedchen's.

Nur kann man das glauben? Wer weiss was die ganze Geschichte dahinter ist.

-Hatte sich jemand an dem Maedchen vergangen?
-Oder wollte sie jemand zwangsverheiraten?
-Oder einfach eine Rebellion gegenueber dem Elternhaus

Gerade die Tage auch mit einem Auslaender hier gesprochen. Seine Stieftochter hatte vor ein paar Jahren mit 14 Jahren auch so eine Anwandlung. Ist mit ihrer Bekanntschaft verschwunden und kam nur zurueck wenn es ihr am Geld mangelte.

 
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RE: Kindererziehung in Thailand

#32 von Binturong , 27.05.2011 20:14

Bei Mädchen kommt das besonders zu Vorschein.
Jungs haben Narrenfreiheit.

Man stelle es sich doch nur vor. (Hier ticken die Gören gleich wie in D..)
Da ist ein Mädchen, das „heiß“ geworden ist, weiß selber ja gar nicht wieso (Es erklärt ihr ja niemand richtig und stellt sich dann auf die Kleine ein.), dann „juckt“ es, ein schmeichelhafter netter Junge ist auch gerade da, aber sie darf ihm nicht mal in die Augen schauen.
Anstatt die Gören auf diesen Augenblick und auf den nächsten kommenden zu Hause in vertrauter Runde auf Fehler, Bedürfnisse, auf´s „Nein“ sagen zu können, auf´s wie handtieren" vorzubereiten wird halt alles aufs Stränkste verboten.
(Für was hat man denn gerade als Mann hier seine Erfahrungen gemacht, wenn man sie an seine Kinder nicht weiter gibt?)

Nun beim einen Teil da kann es wirken, bei dem Grossteil aber bestimmt nicht!

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RE: Kindererziehung in Thailand

#33 von Somprit , 30.05.2011 05:59

Zitat von Allgeier
... -Hatte sich jemand an dem Maedchen vergangen?
-Oder wollte sie jemand zwangsverheiraten?
-Oder einfach eine Rebellion gegenueber dem Elternhaus...



Zwangsheirat in THAILAND

Hier gibt es die durchaus gängige Praxis, Einfluss & Macht der Clans zu vereinen/auszuweiten... das würde ich Zweck-Heirat
nennen, aber Zwangs-Heirat im "gemeinen Volk" ....

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RE: Kindererziehung in Thailand

#34 von Binturong , 30.05.2011 10:38

Für den einen ist es für den Zweck.
Für den / die Betroffene ist es Zwang.
(Och da hatte ich mal eine aus Udon. Mein Gott war das eine nette!
In Gedanken verweilen darf man ja.)
Die wurde auch mit 14 verheiratet. Hielt aber auch nur 2 Kinder lang an. Dann bekam ich und auch viele andere sie in die Finger.
(Jetzt ist sie aber mit einem Ami Doktor - glücklich - verheiratet.)

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RE: Kindererziehung in Thailand

#35 von Allgeier , 23.09.2011 19:49

THAILAND - Über 9000 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen zehn und 14 Jahren in 21 Provinzen wurden im Rahmen einer Studie des Gesundheitsamtes untersucht.

Es war die vierte Studie in diesem Rahmen, es wurde im Vergleich zu 2001 ein Rückgang mehrer Fähigkeiten festgestellt. So sei es für die thailändische Jugend schwieriger, kreativ zu sein, sie könne weniger gut analytisch denken, Probleme schlechter lösen und haben sich emotional weniger unter Kontrolle.

Jungen seien insbesondere undiszipliniert, während sich Mädchen nicht konzentrieren könnten. Die Kinder seien auch gerne bereit, bei Examen oder Spielen zu betrügen, um bessere Ergebnisse zu erzielen. Wenn sie die Möglichkeit zum Betrug hätten, würden sie diese wahrnehmen.


Wenn sie die Möglichkeit zum Betrug hätten, würden sie diese wahrnehmen.

http://www.wochenblitz.com/nachr...html#contenttxt

Ja ist es denn ein Wunder, wenn die Alten es tagtaeglich vorleben. Und Hauptsache das Geld stimmt.

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RE: Kindererziehung in Thailand

#36 von MooHo ( Gast ) , 23.09.2011 21:57

Zitat von Allgeier
THAILAND - Über 9000 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen zehn und 14 Jahren in 21 Provinzen wurden im Rahmen einer Studie des Gesundheitsamtes untersucht.

Es war die vierte Studie in diesem Rahmen, es wurde im Vergleich zu 2001 ein Rückgang mehrer Fähigkeiten festgestellt. So sei es für die thailändische Jugend schwieriger, kreativ zu sein, sie könne weniger gut analytisch denken, Probleme schlechter lösen und haben sich emotional weniger unter Kontrolle.

Jungen seien insbesondere undiszipliniert, während sich Mädchen nicht konzentrieren könnten. Die Kinder seien auch gerne bereit, bei Examen oder Spielen zu betrügen, um bessere Ergebnisse zu erzielen. Wenn sie die Möglichkeit zum Betrug hätten, würden sie diese wahrnehmen.


Wenn sie die Möglichkeit zum Betrug hätten, würden sie diese wahrnehmen.




Ich kann beim besten Willen nicht glauben, daß es 2001 besser war. Nicht vor 10, 20, 30, 40 etc. Jahren.

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RE: Kindererziehung in Thailand

#37 von Allgeier , 03.02.2012 19:23

Eines der wenigen Themen wo mich in den Wahnsinn treiben koennen ist das sinnlose hineinfressen von Suessigkeiten bei den Kindern.
An anderer Stelle hab ich geschrieben das ich heute nervlich angespannt war. Der Grund war das meine zwei Kleinen heute den ganzen Tag gekotzt und geschissen haben und das kam davon weil die zwei gestern (wie jeden Donnerstag) bei meiner Frau in der Schule waren und sie dort von der frueh bis nachmittags von den anderen Kindern mit Suessigkeiten und jedem anderen Mist vollgestopft werden.
Ja wenn es wenigsten irgendwelche Fruechte waeren, aber nein. Nur der suesse Mist.

Mein monatlicher Besuch im Krankenhaus in Khon Kaen ist dazu auch immer das beste Beispiel. Da sind schon Kinder, fett wie S...., aber wenn ich die beobachte, sind ueber Stunden nur am Suessigkeiten fressen.
Die Alten wissen nicht was sie ihren Kindern antun. Eine falsche Liebe wo die Gesundheit der Kinder ruiniert.
Ds war jetzt schon ein paar Mal das die Kinder krank von diesem Donnerstag wurden. Und weil auch meine Frau in dieser Schule arbeitet haben meine Kinder dort wohl narrenfreiheit und koennen machen was sie wollen. Das kann es ja nicht sein.

Ich werde wohl am oertlichen Kindergarten hier mal fragen ob man die Kinder dort tageweise "abgeben" kann.

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RE: Kindererziehung in Thailand

#38 von Somprit , 03.02.2012 19:44

.... solange die Kinder - egal ob Vor- oder Grundschule - in der Mittagspause die Gelegenheit haben, dort gg. Coupons "Süßigkeiten" zu kaufen, das Milchgeld lieber derart vertilgen, wird es nicht anders werden...

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RE: Kindererziehung in Thailand

#39 von Allgeier , 03.02.2012 19:53

Deswegen bin ich auch auf die Schulen so sauer, die sehen nur den Verkauf von dem suessen gelumppe. Sie koennten ja Fruchtshake's auch verkaufen, aber das ist wohl dann zuviel Arbeit.
Zum Wohle der Kinder handelt da wohl keiner. Eher zum Wohle des Geldbeutels. Umsatz ist ja recht und gut, nur wenn ich den halben Tag am Waesche waschen bin, dann hat der Spass ein Ende.

 
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RE: Kindererziehung in Thailand

#40 von neele , 03.02.2012 20:19

Dieses Problem der Gesunden Ernährung ist kein Problem welches nur in Th auftritt. Meine Frau hat in der Grundschule unserer Kinder schon mehrmals beobachtet dass die Kinder viele Gemüsesorten nicht kennen. Selbst das mitgegebene Frühstück ist teilweise eine ungesunde Kombination aus Cola, Eistee, Yum Yum, Chips und sonstigen Süßigkeiten. Wenn man die Eltern darauf anspricht: Bei unseren Kindern ist das nicht so!! Da wird auf eine gesunde Lebensweise „geschissen“, die Zähne faulen vor sich hin, die Kinder verfetten und sind völlig überzuckert und können sich daher nicht konzentrieren. Meine Frau hat wenigstens versucht den Kindern beizubringen wie viel Zucker in den Lebensmitteln ist, im Internet sind Listen zu finden auf denen steht z.B. wie viel Zuckerwürfel in Fruchtzwergen sind.
Nur leider fruchtet das nicht, da die Eltern nicht mitziehen….
Was hier auch ein wirkliches Problem ist: die Kinder bekommen viel zu wenig schlaf!! Die Kinder (zwischen 6 und 10 Jahren) sind teilweise bis um 22.00 Uhr noch vor dem Fernseher und schlafen dann fast im Unterricht ein. Später sind sie dann völlig überdreht und es ist keine vernünftige arbeit mit ihnen möglich.
Aber auch da keine Einsicht bei den Eltern!!

 
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RE: Kindererziehung in Thailand

#41 von Somprit , 04.02.2012 11:01

...nun dann - Allgeier & Neele - kommt dieser aktuelle Beitrag ja gerade richtig

Fünfjährige Studie stellt Armutszeugnis aus
Kaum vernünftiges Essen in deutschen Schulen

Was deutsche Schulkantinen den Schülerinnen und Schülern vorsetzen, genügt nur in den wenigsten Fällen den Ansprüchen an eine gesunde und ausgewogene Ernährung. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie, die über einen Zeitraum von fünf Jahren die Qualität von Schulkantinen prüfte.

Mehr unter: http://www.tagesschau.de/inland/schulessen102.html

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RE: Kindererziehung in Thailand

#42 von Allgeier , 06.02.2012 06:11

Zitat von neele
Aber auch da keine Einsicht bei den Eltern!!



Was mir bei meinen Kleinen auffaellt ist das die es gerne "regelmaessig" haben. Am Anfang war es ein kleines Theater, aber jetzt gehen sie ganz ohne Probleme um 20 Uhr in's Bett. Man muss hald konsequent sein.

Das mit den fetten Kindern in Deutschland kann ich bei uns auf dem Dorf nicht so sehen. Gut, ich war jetzt ueber ein Jahr nicht dort, aber so schlimm wird es nicht geworden sein.
Seit letztem Jahr gibt es glaube ich eine Ganztagesschule bei uns auf dem Dorf, so viel das Essen in der Schulkantine eigentlich weg. Es wurde zu Hause gegessen.
Und wenn ich Bekannte besuchte, sah ich eigentlich keine verfetteten Kinder. Vielleicht ist das auf dem Dorf noch anderst. Die einen reiten, die anderen spielen Fussball oder Tennis. Die Kinder haben mehr bewegung oder es wurde auch durch die Eltern (Oma) mehr wissen an die jungen Eltern vermittelt.
Ob sie es annehmen ist ja wieder was anderes.

Zitat von neele
Selbst das mitgegebene Frühstück ist teilweise eine ungesunde Kombination aus Cola, Eistee, Yum Yum, Chips und sonstigen Süßigkeiten.



Das ist hald einfach. In einer Minute ist das Fruehstueck zusammengestellt. Nur denke ich das die Eltern sich selber dann auch nicht zu gesund ernaehren.
Nur was heist den gesund?
In meinen Augen ist gesund "abwechslungsreich".

Aber ist es nicht genau das was die Politik will, die Kinder so frueh wie moeglich aus den faengen der Familie nehmen und unter die Obhut einer Organisation stecken.
In meinen Augen gehoeren die Kinder in den Schoss der Familie bis sie 5 Jahre alt sind. Aber wenn die emanzipierten Frauen meinen sie versaeumen etwas im Berufsleben, dann .... Ja was.

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RE: Kindererziehung in Thailand

#43 von Binturong , 06.02.2012 08:36

Zitat
…oder es wurde auch durch die Eltern (Oma) mehr wissen an die jungen Eltern vermittelt.



Ja was ist das denn?
Ist doch heutzutage nicht mehr aktuell, dass oma oder opa bei einer erziehung von einfluss hat.
Auf dem lande sind wir aber froh diese „einrichtung“ – noch – zu haben – ich (kinderlos) wenigstens.

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RE: Kindererziehung in Thailand

#44 von Panter ( Gast ) , 06.02.2012 14:27

Kindererziehung,in der Pampas,das ist doch zum
Hier haste 10 bath,kauf dir eine Tüte Chips.

Panter

RE: Kindererziehung in Thailand

#45 von neele , 06.02.2012 15:46

Zitat von Allgeier

Das ist hald einfach. In einer Minute ist das Fruehstueck zusammengestellt. Nur denke ich das die Eltern sich selber dann auch nicht zu gesund ernaehren.
Nur was heist den gesund?
In meinen Augen ist gesund "abwechslungsreich".



Sehe ich auch so. Viele Eltern begreifen einfach nicht (vielleicht haben sie auch keine Lust) dass man auch spielerisch Wissen vermitteln kann wo auch der Spaß nicht zu kurz kommt.
Z.B.: Zusammen mit den Kinder Kochen, da darf es auch gern mal ein Burger sein.
Frisch zubereitet eine leckere und gesunde Sache.

Solche Aussagen:

Zitat von Panter
Kindererziehung,in der Pampas,das ist doch zum
Hier haste 10 bath,kauf dir eine Tüte Chips.



sind mir einfach viel zu Absolut, undurchdacht und somit peinlich.

Es ist völlig egal ob das Kind in der Walachei oder in der Großstadt aufwächst, wenn die Eltern sich nicht um ihre Schützlinge kümmern geht’s halt schief.
Du kannst dein Kind ja auch in die teuerste Privatschule schicken und glauben dass du dir damit eine Art Garantie für gute Bildung gekauft hast. Wenn du den Leistungsstand nicht ständig überprüfst, dich demzufolge wieder nicht kümmerst, geht’s auch in die Hose.

 
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Expats sollen Steuern bezahlen
Hundeleben (schicksale) in thailand.....

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