RE: Bildung in Thailand

#181 von Somprit , 16.10.2012 09:58

… gab es nicht bereits vor etlichen Jahren dieses PC-Beschaffungs-Programm, wobei Dorfschulen im Norden, welche keinen Stromzugang hatten, mit PC ausgerüstet wurden…

Darf man(n) da fragen, wer sich „damals“ und heute mit den „Gratis-Tablet-PC“ die Taschen füllte…

Zitat
Thailand will in diesem Jahr im Rahmen des Projekts "One Tablet per Child" (OTPC) 800.000 kostenlose Android-Tablets an Grundschüler verteilen. Wie die Bangkok Post berichtet, wurden diese Woche die ersten 55.000 Geräte ausgegeben….

http://www.heise.de/open/meldung/Thailan...er-1648009.html

Zitat
Gratis Tablet PC haben keinen Strom, Schüler schauen Pornos und und ……die unendliche Geschichte…

…Mittlerweile zweifeln die Experten daran, ob man sie weiterhin auftretenden Probleme überhaupt noch einmal in den Griff bekommen kann. Bereits in den ersten Tagen nach der Inbetriebnahme hatte es sich schon herausgestellt, dass die Akkus der Geräte nur für zwei Stunden Betrieb ausreichen. Mittlerweile habe Experten herausgefunden, dass die mitgelieferten Akkus nicht nur minderwertig, sondern auch durch Überhitzung oder einen Kurzschluss für weitere Probleme sorgen können…

… Selbst die Stromversorgung ist bereits bei vielen Geräten ausgefallen und sorgt für Missmut unter den Schülern….

… Mittlerweile wurden auch diverse Fehler in dem zugehörigen Betriebssystem gefunden. Die Schüler können auf ihren PCs nach wie vor ungehindert pornografische Webseiten aufrufen. Laut Angaben des demokratischen Abgeordneten Sirichok Sopa wurden bereits weitere 200 Millionen Baht von der Regierung in eine Softwareentwicklung investiert, die den Zugang auf solche Webseiten verhindern soll…

…dass nach wie vor nur rund 700 von insgesamt gut 30.000 Schulen über eine kabellose Internetanbindung verfügen. Damit macht es gar keinen Sinn, die Schulen ohne Internet überhaupt mit weiteren Tablett-PCs auszustatten.


http://www.asien-news.de/national/thaila...eschichte/16243

… egal, wird alles gebucht unter: „Bildung in Thailands Schulen!

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RE: Bildung in Thailand

#182 von Somprit , 05.11.2012 10:36

...ja, auch DAS gehört zur Bildung in Thailand

Zitat
– Sexualkunde an Thailands Schulen – Undenkbar



...ist der geforderte „Sexualkunde-Unterricht in Schulen“ wirklich noch erforderlich...

Zitat
“... Eine bekannte Senatorin .... drängt daher auf eine landesweite Integration von Sexualerziehung in die Lehrpläne der Schulen … vor allem, um die steigende Zahl von Teenager-Schwangerschaften in den Griff zu bekommen...

... Nach Angaben des Gesundheitsministeriums seien 2010 stolze 20% der schwangeren Frauen im Königreich jünger als 20 Jahre gewesen...

...Schuld an diesen Problemen sei vor allem die sture Blockadehaltung von Eltern und Lehrern gegen eine sachgemäße Verbreitung von Verhütungsmitteln und eine Integration der Sexualerziehung in die Lehrpläne der Schulen.
Die Senatorin fügte hinzu, dass der Gesetzgeber schon mehr als einmal versucht habe, Sexualkunde in den Unterricht zu integrieren, sei aber letztendlich an der Weigerung der Lehrer mit Unterstützung der Eltern gescheitert....



... denn wie die Realität zeigt, beherrscht „die Jugend“ die Freude & Erleichterung spendende Praxis ja wohl aus dem FF... ...was sollte man(n)/Frau da noch aufklären...
... nun ja, vielleicht im Rahmen der "Verhütung"

Zitat
“... … vor allem, um die steigende Zahl von Teenager-Schwangerschaften in den Griff zu bekommen...

...Frau Porapan P., Senatorin und Generalsekretärin des “Asia Forum of Parliamentarians on Population and Development” (AFPPD), erklärte auf einem Vortrag, ...allerdings müsse man dringend etwas gegen die außer Kontrolle geratene Zunahme von Teenager-Schwangerschaften unternehmen, bei denen Thailand inzwischen in Asien eine Spitzenposition einnehme...



... da stellt sich doch tatsächlich die Frage, ob sich die außer Rand & Band geratene frühreife Jugend den staatlichen Kontrollen unterwerfen wird...

...ich denke nein, man(n)/Frau = Kind & Jugendliche = Teenies werden ihre Neugierde weiterhin freien Lauf lassen.
Wobei man(n) eigentlich die Pläne dieser Senatorin

Zitat
“... Eine bekannte Senatorin vertritt die nach thailändischen Maßstäben eher ungewöhnliche Meinung, dass Jugendlichen nicht verboten werden kann, Sex zu haben und ...

...Ähnlich verhalte es sich auch mit Projekten, bei denen Kondom-Automaten in der Nähe von Schulen installiert worden seien, was ebenfalls zu empörten Protesten der Eltern und Lehrer geführt habe...

... Zum Schluss ihrer Rede brachte Senatorin Porapan das Thema auf den Punkt und sagte: “Wir sollten die Tatsache akzeptieren, dass wir Teenagern nicht verbieten können Sex zu haben. Daher ist es unsere Pflicht Ihnen beizubringen, wie sie sicheren Sex haben können”.



... eiiiiiiigentlich nur GUT heißen könnte/sollte ... obwohl ich als Vater 2-er Mädels dies schon mit einem gewissen Stirnrunzeln sehe ...

Wie praxisnah die heutige Generation der Freien den Begriff „Frei“ für sich umdeutet, konnte man(n) sehr leicht ermessen, als man(n) vor wenigen Tagen von einem pressewirksam hochgepushten „Prostitutions-Ring“ eines 14-jährigen Mädchen in einem Motel in der Provinz Samut Prakan lesen & hören könnte...

Wie der Leiter der Anti-Human Trafficking Division sagte

... tja, wenn ich schon lese/höre: ...Tr....ficking schaudert es mich ...

Zitat
... Undercover-Agenten versuchten, Sex von dem Mädchen zu kaufen für 2.000 Baht für jeweils zwei Minderjährige, ein 14 und ein 16 Jahre altes Mädchen...

... Die 14-Jährige sagte der Polizei, dass sie in der Regel eine 500-Baht “Vermittlungsprovision” für jedes der Mädchen erhalte....



... kann man(n) nur zu der Feststellung gelangen: Praxisnäher geht es nicht mehr im Land-of-Smiles, ... amazing Thailand... wie die Alten so die Jungen!

Entnommen aus: http://www.bangkokpost.com/breakingnews/...ostitution-ring
http://www.asien-news.de/national/thaila...undenkbar/17169

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RE: Bildung in Thailand

#183 von Somprit , 05.11.2012 10:54

... gehört DIES nun zur Bildung oder Einbildung in Thailand...

... denn zum jetzigen Semesterbeginn wurde ich mehr als nur unangenehm überrascht, als mir ein „Vertrag/Contract“ zur Unterschrift vorgelegt wurde, dem ich meine Unterschrift strikt verweigerte...

Was war die Ursache?
Bereits bei der Immatrikulation unserer Großen an der MAHIDOL-Uni in BKK (Juni2012), wurde meiner anwesenden Frau, den Eltern insgesamt eröffnet, dass ein Contract unterzeichnet werden müsste, in welchem sich die Eltern bereit erklärten, dass ihre studierenden Kinder dort nach Studienabschluss für 2 Jahre an das “königliche“ Krankenhaus gebunden wären... für eine Entlohnung von sage und schreibe monatl. 15.000 Baht.

Als sich meine Frau „damals“ als einzige von ihrem Sitz erhob und damit aufbegehrte, dass wir ja keinerlei staatliche Hilfe, sprich zinsfreies Studien-Darlehn in Anspruch nehmen würden (was man(n)/Frau uns – da ich Farang – sowieso verweigert hätte) wurde sie von der anwesenden Masse der ehrfurchtsvollen Eltern dahingehend zurechtgestutzt, dass sie doch froh sein soll, da die Tochter bereits dadurch einen fest zugesagten Arbeitsplatz erhalten habe.

Doch jetzt die Überraschung, ... denn bis zum 30.11.12 müssen (!?) wir ebenfalls diesen Knebelvertrag unterzeichnen oder 500,-- Baht plus pro weiterem Säumnistag 100,-- Baht, jedoch nicht mehr als 2.000,-- Baht „Strafe“ bezahlen...
Ansonsten die Fortführung des Studiums gefährdet sei

Fest steht, ICH persönlich werde nicht unterschreiben... da die gesamten Studium-Kosten von mir/uns alleine getragen werden.

Es ist für mich durchaus nachvollziehbar, wenn die Eltern auf zinsfreie Studien-Darlehn zurück greifen und dadurch derartige Verpflichtungen eingehen... sicher recht & billig!
Für mich stellt sich die Frage nach der Rechtswirksamkeit eines solchen aufgezwungenen Vertrages, den die erziehungsberechtigten Eltern für ihre noch minderjährige Tochter unterzeichnen, sie jedoch nach Studium-Abschluss ihre Volljährigkeit erreicht hat.

SIE soll sich dann an eine durch die Eltern eingegangene rechtsverbindliche Verpflichtung gezwungen sehen, für mageres Geld, um an dem Studium angeschlossenen „Lehr-Krankenhaus“, ihren Dienst zu versehen...
Allerdings sehe ich auch, dass über diesen Zwangsweg das „königliche“ Krankenhaus stets über hinreichendes Personal verfügt...

...tja, clever scheint man(n)/Frau dort zu sein... ... und ich werde sehen, wie eine solche scharfkantige Klippe umfahren werden kann...

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RE: Bildung in Thailand

#184 von Binturong , 08.11.2012 08:53

Zitat
Allerdings sehe ich auch, dass über diesen Zwangsweg das „königliche“ Krankenhaus stets über hinreichendes Personal verfügt...


Du sagst es.
Meine Frau, deshalb auch ich, profitiert davon gerade bei ihrer Behandlung ihres Brustkrebses.
Das hat uns noch alles keinen Pfennig gekostet.
Ausser die Behandlungen die wir privat - damit sie schneller durch geführt wurden - bezahlten.

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RE: Bildung in Thailand

#185 von Somprit , 08.11.2012 09:07

... alles schön & gut, aber ich meinte damit ein spezielles Krankenhaus ...wo der "Long-live-the-King" seit längerer Zeit behandelt wird ... und nicht die von Euch genutzte Uni-Klinik in CNX, dem "Suan-Dok"!

... und wenn ich/wir das gesamte Studium/Ausbildung aus eigener Tasche zahlen, ohne einen Satang staatl. Hilfe - so ganz entgegen der Regel - in Anspruch nehme, graut es mir vor solch einem Zwang

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RE: Bildung in Thailand

#186 von Allgeier , 08.11.2012 14:28

Zitat von Somprit


... und wenn ich/wir das gesamte Studium/Ausbildung aus eigener Tasche zahlen, ohne einen Satang staatl. Hilfe - so ganz entgegen der Regel - in Anspruch nehme, graut es mir vor solch einem Zwang



Warum willst du alles aus eigener Tasche zahlen?
Die sollen nur ein wenig Druck haben das sie selber fuer das Studium aufkommen muessen. Das foerdert nur den Willen zum lernen. Man kann ihnen ja unter die Arme greifen, aber von vorneweg alles bezahlen? Das wuerde ich nicht machen.

 
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RE: Bildung in Thailand

#187 von Somprit , 08.11.2012 15:01

...@Allgeier, ich WILL das nicht, ich MUSS!

Bei einem zinslosen staatlichen Zuschuss für ein Studium sind nun mal Grenzen gesetzt, welche sich nach dem Einkommen ausrichten!
Und Du wirst kaum einen Farang-Vater finden, welcher selbst mit einer relativen niedrigen Rente/Pension diese Latte unterbieten kann.

Abgesehen davon, was geschieht mit dem gewährten staatlichen Darlehn nach dem
Studium-Abschluss.... "Schulden" abtragen dürfte wohl angesagt sein.

Doch dafür muss eine entsprechend hoch dotierte Arbeitsstelle vorhanden sein, ansonsten hat man(n)/Frau viel Zeiiiiiiiittt, denn diese Rückzahlungspflicht besteht erst ab einem gewissen Einkommen!
Was u. a. dazu führt, dass tausende von Studium-Absolventen in den Garküchen pp. stehen.... und die gewährten Darlehn nie an den Staat zurückfließen werden!

D. h. der Start ins Berufsleben beginnt erst einmal mit einem Schuldenberg.... deswegen braucht man(n) sich doch über vieles hierzulande nicht zu wundern!

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RE: Bildung in Thailand

#188 von blawan ( Gast ) , 08.11.2012 16:00

Ich weiß ja nicht, was Euere Tochter studiert. Aber als „Schwester“ wären die 15.000 doch genau das, was ihr im öffentlichen Dienst offiziell als Berufsanfängerin mit abgeschlossenem Studium seit Neuestem zusteht.
Der sichere Job wäre vielleicht gar nicht so zu verachten, besonders in genau jenem KrkHs, das mit seinem guten Ruf und bester Ausstattung bestimmt keine schlechten Chancen zur Weiterbildung bieten dürfte. Zwei Jahre Erfahrung dort dürften nicht schaden.

Sollte sie aber Ärztin werden, weiß ich nicht, unter welchen Bedingungen die „normal“ eingestellt/übernommen werden.

Ein anderer Gedanke ist, was passieren würde, wenn Deine Frau jetzt zwar unterschreibt, die Tochter nach Abschluß des Studiums aber doch nicht beim besagten KrkHs anfangen würde? Vielleicht auch kurz anfängt, aber bald nicht mehr hingeht? Wenn Ihr das Studium sowieso schon selbst finanziert, welche Folgen/Druckmittel gäbe es da?


Außerdem, wer weiß denn schon, was in 2 Jahren sein wird. Vielleicht wird ein Angehöriger krank, den sie pflegen muß. Vielleicht heiratet sie einen Reichen und muß nicht selbst arbeiten oder arbeitet bei ihrem Mann. Wie könnte man sie da zwingen? Außerdem erlebt man doch dauernd, wie wechselhaft die Menschen hier sind.

Wie ist das, unter dem Aspekt tiT und „alles Toyota“

blawan

RE: Bildung in Thailand

#189 von Somprit , 08.11.2012 17:15

... bevor ich auf "alles Toyota" näher eingehe, kurz ein allgemein gehaltener Einwurf, den auch ggf. unseren @rampo interessieren dürfte/könnte...

1. Kinder - wie ich heute erfuhr - welche als Vater einen Farang in der Blutlinie haben, bekommen grundsätzlich KEINE staatliche Unterstützung im Rahmen eines Studiums

2. ... was ich vergessen hatte: Da dein Sohn, @rampo, ja den sogenannten "militärischen Dienst" bereits neben der laufenden Schule absolviert, somit später vom Militärdienst ausgenommen ist, als waschechter Luug-khrüng (im Gegensatz zu meinen Mädels) kann NIEMALS in die Beamtenlaufbahn aufgenommen werden

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RE: Bildung in Thailand

#190 von rampo , 08.11.2012 17:54

Somprit.
Hab aber eine anderer Erfahrung , die Cheffin von der Immi in Khon-Kaen ,jetzt ist sie nicht mehr in Khon Kaen .
Hatte eine Vater Hollaender , sie zeigte mir ihren Pass Holaendischer Name .
Geboren in Holland sie war so um die 40 Jahre .
Auch in der Schule sagt man mir besser der Frau es ist kein Problem , nur 1 Pass Thai aber lassen wir es auf uns zukommen .
Auch wen er nicht in den Staatsdienst kommt , egal das Geld was ich fuer ein Studium fuer im ausgegeben haette hab ich in Land und in die Farm
Investiert was er darau macht das liegt ganz an ihm und an uns wie wir im fuers leben vorbereiten und zur Zeit schauts noch gut aus .
Ist ja bei Maedchen schwerer , als bei Jungen in Thailand in DACH waehre es umgekaehrt.
Aber Danke das du an mich dachtest .
In 4,5 Jahren weiss ich mehr oder auch weniger , wir sind in einen Land voller Ueberraschungen und wer sich darauf nicht einstellt
hat die falsche Karte .
Ist wie beim Wetter , das uns Bauer am meisten Aergert nach den Auflagen, aber es kann nur Besser werden den Beschissen ist es schon.
Fg.

 
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RE: Bildung in Thailand

#191 von Somprit , 08.11.2012 18:46

Zitat von rampo
....es ist kein Problem , nur 1 Pass Thai aber lassen wir es auf uns zukommen .

Auch wen er nicht in den Staatsdienst kommt , egal ...

..., wir sind in einen Land voller Ueberraschungen und wer sich darauf nicht einstellt
hat die falsche Karte ....



... nun dann, ... ein kurzer Zwischenruf...

1. ... ja, immer erst mal kommen lassen, entschieden wird später!

2. ..."egal" sollte es insbesondere Dir nicht sein, da bei "Beamten" die Eltern (Mutter/Vater) grundsätzlich in allen gesundheitlichen Belangen (bei Vater Farang ?) vollen Krankenversicherungsschutz genießen

3. ... ja, voller Überraschungen, sieht man(n) wieder mal deutlich bei einer Heirat hierzulande.... mit oder ohne Ehefähigkeitszeugnis, hat ja gerade unser @Tango wieder mal festgestellt...
Ich hatte bislang andere Erfahrungen machen müssen....

Apropos, ich sehe, dass auch Du es verstehst etwas Auflockerung & Farbe in trockene Themen zu bringen

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RE: Bildung in Thailand

#192 von Binturong , 08.11.2012 19:40

Zitat
Ansonsten die Fortführung des Studiums gefährdet sei


Ich glaube hier ist euer Knackpunkt.

Nur hier kannst - könntest(?) du was machen.

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RE: Bildung in Thailand

#193 von Somprit , 08.11.2012 20:16

...lieber @Binturong, Du gestattest, ... aber dies

Zitat
...Nur hier kannst - könntest(?) du was machen.


verstehe ich nicht

Falls Du meinen solltest: Abbruch, würde das im Moment bedeuten, 1 Jahr Verlust an Zeit und 1 Jahr Studiengebühren mit allem Drum & Dran verloren....die Folge: im kommenden Jahr 2013 im Spätsommer einen erneuten Anlauf, d.h., erneute Aufnahmeprüfung an einer anderen Uni...

Am Rande sei angemerkt, eine Studienaufnahme an der PAYAP-(ohne Aufnahmeprüfung)-Uni in CNX würde neben sehr deutlich (!) höheren Studiengebühren (Privat-Uni) bedeuten, dass dort ein gleichartiger Knebel-Vertrag mit dem Mc-Cormick-Krankenhaus in CNX einzugehen wäre...

PS: ... bzgl. „ohne Aufnahmeprüfung“ derzeit ohne Gewähr!
Was zählt, ist die Zahlungsfähigkeit der Eltern...

Mir sind zwei Jura-Studierende persönlich bekannt, welche ohne eine solche Prüfung dort in diesem Jahr mit einem Schulabgangszeugnis antraten, ... mit welchem man(n)/Frau in D. kaum „Schaf-Hirte“ werden könnte...




Zitat von blawan
..., besonders in genau jenem KrkHs, das mit seinem guten Ruf und bester Ausstattung bestimmt keine schlechten Chancen zur Weiterbildung bieten dürfte. Zwei Jahre Erfahrung dort dürften nicht schaden...



... nun ich/wir kennen „dieses Krankenhaus“... den Bereich, wo das gemeine Volk Zugang hat...
Wie es allerdings im 7.Stock ausgestattet/eingerichtet ist... weiß ich nicht!
Führt der vorbeifließende Fluss Hochwasser,... oh Gott, das Wasser steht im Erdgeschoß...

Zitat von blawan
...Ein anderer Gedanke ist, was passieren würde, wenn Deine Frau jetzt zwar unterschreibt, die Tochter nach Abschluß des Studiums aber doch nicht beim besagten KrkHs anfangen würde? Vielleicht auch kurz anfängt, aber bald nicht mehr hingeht? Wenn Ihr das Studium sowieso schon selbst finanziert, welche Folgen/Druckmittel gäbe es da?...



...tja, wenn es im Vorstadium „hart auf hart“ kommt, wird meine Frau alleine unterschreiben, da ich mich im Ausland aufhalte.
Da das Studium ja bedeutend länger als 2 Jahre dauert, wird man(n)/Frau sehen... was dann geschehen kann,... so ganz nach dem „alles Toyota“ ... denn das gegenwärtig angedachte Ziel der Studierenden, wird nach Abschluss in der Ferne liegen...

Aber Du sagst ja selbst ... und hast wohl einschlägige Erfahrungen...

Zitat von blawan
...Außerdem erlebt man doch dauernd, wie wechselhaft die Menschen hier sind.





...und ich sage für heute: "Gute Nacht!

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RE: Bildung in Thailand

#194 von Allgeier , 08.11.2012 20:41

In meinem Bekanntenkreis befand sich auch ein Ehepaar wo beide den Beruf des Krankenpflegers gewaehlt haben. Und auch hier wurden die vertraglich nach dem Studium 2 Jahre an das Roi Et'er Krankenhaus gebunden.

Man kann das jetzt als Knebelvertrag sehen oder nicht. Laut derer Aussage geht es einfach darum das die Leute nicht gleich in die Privatwirtschaft wechseln und dort das "grosse" Geld machen.

Die verdienen in meinen Augen nicht schlecht. Das Geld verdienen die mit Ueberstunden oder bei der Arbeit nebenher in einem der anderen privaten Krankenhaeuser in Roi Et.

Mein Frau zahlt heute immer auch noch was an ihrem Studium ab. Monatlich 1000 Bath. Was soll da schlecht daran sein?

Was sind schon 2 Jahre fuer 15000 Bath monatlich? Die Zeit vergeht auch und wenn nachher mehr Einkommen winkt, dann muss man da hald durch.
Wie ist es denn in Deutschland als "Arzt auf Probe" oder wie das heist. Wenn man den Berichten glauben kann verdienen die in der Zeit auch nicht viel und haben Stunden ohne Ende. Die muesen da auch durch.

 
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RE: Bildung in Thailand

#195 von Somprit , 09.11.2012 06:53

... wenn Du - @Allgeier – meinst

Zitat
“... Die Zeit vergeht auch und wenn nachher mehr Einkommen winkt, dann muss man da hald durch....


sehe ich das natürlich – sonst würde ich ja gegen solch einen „Knebel-Vertrag“ nicht aufmucken – völlig anders

Nach einem abgeschlossenen Beruf, oder hier: Studium, welches aus eigener Tasche bezahlt wurde, muss der oder die "Gestudierte"das RECHT haben, IHREN Arbeitsplatz frei zu wählen

Aber da liegt hier das gesamte Problem, egal ob im Bildungs- oder Gesundheitswesen!
Das „System“ ist völlig marode und auf der Basis der hochgelobten 30-Baht-Behandlung völlig indiskutabel...führt zu Verhältnissen, dass alles „krankt und keiner geheilt“ werden kann... führt in den sozialistisch/kommunistischen Abgrund

Im Grunde stehen die Krankenhäuser, abgesehen von den privat bewirtschaften stets vor einem Bankrott.
Seitens des Staates erfolgt an die Krankenhäuser jährlich ein Budget, welches sich als eine pro-Kopf-Zuteilung, anhand der Eintragungen im Tabien-Baan für einen bestimmten Bezirk berechnet!
Derzeit liegt die Zuteilung wohl zwischen 1.200 – 1.500 Baht (müsste nachsehen).

Die Verhältnisse, egal ob in personeller oder hygienischer Zustände einfach katastrophal.
Warum wohl „arbeitet“ das Personal gleich an verschiedenen Krankenhäusern, warum muss ein menschenwürdiges Einkommen für einen Dienst am Kranken durch mehrere Arbeits-/Dienststellen generiert werden?

Es herrscht im öffentlichen Gesundheitsbereich generell ein Mangel, der allerdings NICHT den dort Beschäftigten angelastet werden darf, sondern dem Staat, sprich: der jeweiligen Regierung.
Das hiesige Gesundheitssystem hat vieles mit dem der untergegangenen glorreichen DDR gleich... mehr Schein als Sein!
Kein Staat kann sich solch ein System auf Dauer leisten, wo der „Kranke“ für 30 Baht ordnungsgemäß behandelt/geheilt werden kann... es ist eine Frage der Zeit, wann ein Staat kapitulieren muss!

Das sich der „private Sektor“ besser darstellt, bessere Arbeitsbedingungen, Bezahlung anbietet, liegt einfach daran, dass hier für die zu erbringenden LEISTUNGEN auch sachgerecht BEZAHLT werden muss!

Wenn Du – @Allgeier – weiter meinst

Zitat
... Die verdienen in meinen Augen nicht schlecht. Das Geld verdienen die mit Ueberstunden oder bei der Arbeit nebenher in einem der anderen privaten Krankenhaeuser in Roi Et. ...



... so liegt ein „gerechter“ Verdienst stets im Augen des Betrachters, desjenigen, welcher seine zu erbringende „Leistung“ auch dem entsprechend vergütet bekommen sollte!
Nicht jedoch, dass man(n)/Frau neben einer regulären Dienstzeit in einem aufgezwungenem Arbeits-/Dienstverhältnis gezwungen ist, Überstunden en Masse an anderer Stelle abzuleisten, um den Unterhalt der Familie zu gewährleisten....

...tja, Du siehst - @illuminati – welche Vergleiche man(n) zu der alten Heimat hier ziehen kann/könnte ... die Globaliät zeigt ihre Klauen...

... und wohin führt das – werter @Allgeier – bei einer jungen bzw. im Entstehen begriffenen Familie... die Kinder landen erziehungslos bei den Großeltern, wachsen antiautoritär und emotionslos als spätere seelische Krüppel heran...

... da die Eltern ihre – schreibst es ja selbst - ...

Zitat
... Mein Frau zahlt heute immer auch noch was an ihrem Studium ab. Monatlich 1000 Bath. Was soll da schlecht daran sein?...



...aus der Studienzeit angehäuften Schulden abzahlen müssen/sollen...was die wenigsten schaffen...!

Doch um hier zu einem Schluss zu kommen, denn Du fragst ja

Zitat
... Was sind schon 2 Jahre fuer 15000 Bath monatlich?...



.. antworte ich Dir, dass das relativ bis sehr wenig für eine Tätigkeit zum Wohle der Kranken ist.
Meine Schwäger, alle ohne Hochschulabschluss, teils nur „Tempel-Schule“, „verdienen“ mit ihrer Hände Arbeit als Lackierer / Karosseriespengler bei TOYOTA knapp unter 20.000 Baht, eine Schwägerin als „aufsichtsführende Putze“ in einem hiesigen Hotel 13.000 Baht... wie also soll ich dein

Zitat
... Was sind schon 2 Jahre fuer 15000 Bath monatlich?...



...nun verstehen?

...und ende damit, dass ich hier vom Bildungssystem völlig in das rundum kranke Gesundheitssystem abgerutscht bin ...

Apropos: Gesundheitssystem, dazu werde ich hier auch nochmals auf das thailändische Sozialsystem gesondert eingehen!

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