RE: Bildung in Thailand

#76 von Somprit , 08.08.2011 22:06

... ja, da sitzen viele Kinder rum, gar während der regulären Schulzeit ... aber seht doch mal genauer hin, was sie sich dort reinziehen nix von wegen Sach-/ Fach-Buch ... oder sollte es soo große Unterschiede zwischen den Süd-Provinzen bei Dir, illuminati und der Nord-Region hier oben geben...

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RE: Bildung in Thailand

#77 von Binturong , 09.08.2011 00:56

Zitat
...nix von wegen Sach-/ Fach-Buch...



Erinnert mich doch an meine Jugend.
Da war auch nichts mit „Sach- / Fachbuch“
Unter der Bettdecke oder immer und überall: Donald Duck.
Von dem Dagobert könnte meine Gier zum Geld her kommen.

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RE: Bildung in Thailand

#78 von Allgeier , 09.08.2011 08:59

Mir waere als Kind ein Donald Duck auch lieber gewesen als ein Englischbuch. Ganz sicher.
Mir ist das hald an der letzten Arbeitsstelle meiner Frau aufgefallen. Das war wirklich eine ganz kleine Dorfschule und trotzdem waren dort ein paar kleine Maedchen wo in meinen Augen super Englisch gesprochen haben. Weil die Schulleiterin das bei denen gefoerdert hatte.
Und jetzt das mit der Nachhilfe. Und da gehen die auch noch freiwillig hin am Samstag. Da muss ich mich schon fragen was die sonst zu Hause erwarten wuerde.

In der Schule sind insgesammt ueber 300 Schueler. Am Nachhilfe nehmen 36 Schueler teil. Das waeren also 10 %.
Jetzt ist die Frage ob diese 10% relevant sind, die es zu foerdern gilt.
Ich sag das jetzt mal so einfach das 10% der Kinder einen Hunger nach mehr Wissen haben. Und ich waere als Kind wohl bei den 90% gelaufen.

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RE: Bildung in Thailand

#79 von Allgeier , 13.09.2011 19:34

Heut radle ich so meine Tour und da gibt es doch so junge Rotzloeffel wo mir "Fuck you" nachschreien. Ich umgedreht und die sind auf und davon.
Als ich das meiner Frau sagte, meinte sie das die Lehrer denen in der Schule keinen Anstand beibringen.

Nur ist es Aufgabe der Lehrer den Kindern "Anstand" beizubringen? Sollte diese Erziehung nicht durch das Elternhaus erfolgen.
In dem 2.Klasse Buch wo ich gerade lese, da handelt es nur von "Genugsam sein oder dem anderen helfen, im Unterricht dem Lehrer folgen und aufmerksam sein".
Nur wie geht es denn hier in einer Schule zu?
Da macht glaub jeder was er will. Die privaten Schulen haben Angst ihrer Schueler zu verlieren, wenn sie zu streng sind und den staatlichen geht es wohl mehr oder weniger am Arsch vorbei was die Kinder tun. Hauptsache die Marmormauer ist poliert und das Bildniss des gelben Herrschers erstrahlt in wuerdevollem Glanz.

Ich glaube eher die Lehrer koennen den Schuelern beibringen was sie wollen, wenn im Elternhaus dieses Wissen nicht ergaenzt wird, dann ist alles fuer die Katz.
Nur was machen die Eltern mit ihren Kinder? In Zeichen von falscher Liebe duerfen die Kinder machen was sie wollen.

Was die Kinder manchmal fuer "Laute" von sich geben wenn man an denen vorbeiradelt. Ja, wenn es bei denen zu Hause auch so zugeht, dann habe ich keine Hoffnung fuer diese Land.

Also ich vor 2 Wochen in Laos war ist mir eins wieder aufgefallen. Wobei ich das schon die letzten 10 Jahre so sehen kann, das die Leute und vor allem die Kinder in Laos viel freundlicher sind als hier. In Laos sagen die Leute "Sawadiie" und hier hoert man nur "Falang".

So isch das hald.

 
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RE: Bildung in Thailand

#80 von Allgeier , 28.09.2011 19:01

Z.Z. sind Pruefungen in der Schule. Und wie es hald so ist, gibt es auch welche die bei meiner Frau den Englischtest nicht bestanden hat. Jetzt muss sie noch mal Pruefungsboegen schreiben, nur leichter diesmal. Damit auch der letzte durchkommt.
Dieser Mist waechst aber eher auf dem Ruecken der Eltern. Die wohl in ihrer Ehre verletzt sind, weil ihrer Kinder in einem Fach es nicht geschafft haben.
Auf meine Frage, was denn waere wenn es ein Kind in einem Fach nicht schafft. Was waere die Konsequenz. Das Kind muesste ueber die Ferien eine Aufgabe In Englisch erledigen. Besser gesagt Hausaufgaben dem Alter entsprechend.

Das waere wohl besser als dem Kind erleichterte Pruefungen schreiben zu lassen.

 
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RE: Bildung in Thailand

#81 von veldenz , 02.10.2011 10:28

zuerst wollte ich diesen post unter skurriles bringen aber hier passt er vielleicht besser rein.

seit somprit nicht mehr im norden weilt geraet scheinbar alles aus dem ruder wie letztens in chiang mai.

nazi runen bei sportsday in einer chiang mai schule,der ganze bericht in
http://www.bangkokpost.com/news/politics...-sparks-outrage




am schluss wird sich vielleicht noch herausstellen das ein alt nazi dahintersteckt.

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RE: Bildung in Thailand

#82 von Allgeier , 02.10.2011 18:39

Sogar in der WELT online war was gestanden. Nur was war eigentlich der Grund der Parade? Was wollten die Schueler damit bezwecken. Davon habe ich nix gelesen.
Irgend einen Grund wird es ja wohl gehabt haben.

 
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RE: Bildung in Thailand

#83 von Somprit , 03.11.2011 13:14

...ich denke: Viel Lärm um nix!

(So, ihr dürft prügeln )

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RE: Bildung in Thailand

#84 von Allgeier , 17.11.2011 20:01

Mal eine Frage an die Leute wo die Kinder auf teure Schulen schicken?

Glaubt ihr das der Preis gerechtfertigt ist, im Bezug auf lernen und was dabei dann herauskommt?

Soweit ich mich erinnere hat der veldenz irgendwo mal geschrieben das eines seiner Kinder Innenarchitekt studiert hat und eben auch auf einer teuren Schule war.
Jetzt im nachhinein, was denkt der veldenz da dazu. Stimmt das Preis/Leistungsverhaeltniss oder ist irgendwas nicht in Ordnung. Haette es eine staatliche Schule nicht auch getan um ein Innenarchitekt zu werden? (Als Beispiel)

Muss man seine Kinder auf eine Privatschule schicken?

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RE: Bildung in Thailand

#85 von phumphat , 17.11.2011 23:22

Zitat von Allgeier
Muss man seine Kinder auf eine Privatschule schicken?



Ob es das Geld wert ist, was da an einer Privatschule unterichtet wird, das möcht ich mal bezweifeln.
Ob die Lehrer auf einer Privatschule um so viel mehr wissen, bzw. unterichten können, kann ich nicht beurteilen.
Da mir ein direkter Vergleich fehlt.
Doch was mich imponiert, bzw, überzeugt hat, ist das auf dieser Privatschule die englisch Lehrerin eine Philippinin ist
und die können englisch im Gegensatz zu den Thai englisch Lehrer.
Und noch etwas. An dieser Privatschule wo mein Sohn unterichtet wird,werden alle Gegenstände in Thai und auch in englisch unterrichtet.
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RE: Bildung in Thailand

#86 von Binturong , 18.11.2011 01:30

Dann redet der fließend Englisch? (?)

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RE: Bildung in Thailand

#87 von phumphat , 18.11.2011 10:27

Zitat von Binturong
Dann redet der fließend Englisch? (?)


Dann wird er fließend Englisch sprechen können, so hoffe ich.
Er hat ja erst im Mai begonnen.
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RE: Bildung in Thailand

#88 von illuminati , 18.11.2011 10:44

Zitat von Allgeier

Muss man seine Kinder auf eine Privatschule schicken?
Allgeier



nicht zwingend - es gibt auch gute öffentliche Schulen mit ausländischen Lehrern - allerdings nicht viele und immer nur in grösseren Städten. Der grösste Unterschied, den ich feststellen konnte zwischen öffent. und privat Schule - ist die Klassenstärke, die kann bei der öffentl. Schule schon einmal 50 pro Klassenzimmer werden - in der prv. Schule max. 25 bei meinem Sohn aktuell 20. Auch die bauliche Infrastrukur ist bei pri. besser z.B Aircon im K-Zimmer.

Der Lernstoff ist vergleichbar - die Betreuung bei 20-25 Schüler natürlich besser, auch haben zahlende Eltern mehr Mitspracherechte.

Kosten um die 5000 B mtl. mit 50% englisch Anteil durch Muttersprachler halte ich für angemessen ohne engl. Part max. die Hälfte. Schulen die mehr kosten, kannst du mit einem Auto vergleichen mit dem du von A nach B fährst, es ist ein anderes Fahrgefühl im Benz als im Pickup um aber eine Fahrstrecke zu bewältigen ist die Art des Autos nebensächlich am Ergebnis ändert das nichts.
Gruss

 
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RE: Bildung in Thailand

#89 von Allgeier , 18.11.2011 12:23

Zitat von illuminati
es gibt auch gute öffentliche Schulen mit ausländischen Lehrern



Wenn du das gerade ansprichst faellt es mir ein. An meinem letzten Wohnort, Districtstadt da arbeiten auslaendische Lehrer an einer oeffentlichen Schule. Aber die ist 6. Klasse (?) aufwaerts.

In Roi Et hat es eine "gute" Schule ab dem Kindergarten mit Englischprogramm von auslaendischen Lehrern, 4000 Bath im Monat.
Blos nur wegen dem Englisch werd ich wohl die Kinder nicht auf eine privat Schule schicken. Da sollten schon noch mehr Punkte zusammenkommen.
Mir kommt es manchmal nur so vor das auf der privaten Schule nur jegliche Moeglichkeit ausgenutzt wird um den Kindern das Geld aus der Tasche zu ziehen. Sprich durch den Verkauf von Cola und anderem suessen Mist. Wenn man wenigstens was gesundes wie Obst verkaufen wuerde, sowas hab ich noch nie gesehen.

Bei den staatlichen Schulen kann man wohl pech haben oder Glueck. Wenn man an eine Schule kommt wo junge, noch motivierte Lehrer sind. Dann denke ist das ein Unterschied zu alten, versoffenen Lehrern die draussen rauchen und die Kinder drinnen alleine machen lassen.

 
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RE: Bildung in Thailand

#90 von illuminati , 18.11.2011 14:13

2 Beitäge aus einem Newsletter - die aus meiner Sicht genau den Punkt teffen - passt für die ganze Kugel - ist ein kostenfeier N-Letter, denke kein Problem mi Quelle Kapitalschutz Akte enl-dos@enl.fid-newsletter.de



Höhere Bildung durch Universitätsabschluss?

von Bill Bonner

Studien kommen zu dem Schluss, dass Menschen mit höherer Bildung im Leben besser abschneiden. Ich bezweifle, dass das so stimmt, zumindest so wie es interpretiert wird. Es stimmt sicher, dass Leute mit viel Bildung seltener arbeitslos sind und höhere Einkommen haben, statistisch gesehen, als Menschen mit weniger formaler Bildung. Aber wir können nicht wissen, ob ein einzelner individueller Student besser in der Schule bleiben sollte...oder abbrechen sollte, wie Steve Jobs oder Bill Gates.

Meine Einschätzung

Ich gebe Ihnen heute diese meine Einschätzung: Ein normaler junger Mensch würde besser daran tun, hinauszuziehen in die reale Welt und so viel wie möglich durch Arbeit zu lernen, als zu studieren. Auf diese Weise haben fast alle großen Genies und Erfinder und Unternehmer der Welt gelernt. Erst in den letzten 100 Jahren ist die öffentliche Bildung so allgegenwärtig geworden. Und erst seit einem halben Jahrhundert denken durchschnittliche Menschen, dass sie studieren sollten. Aber je mehr Menschen in den USA aufs College gingen, desto weniger dynamisch...weniger kreativ...und weniger produktiv wurde die US-Wirtschaft.

Mein Kollege Gary Gibson beschreibt das so:

Das College ist für die meisten Menschen nicht notwendig. Das war es nie.

Ein ungesunder kultureller Mythos gedeiht, welcher besagt, dass jeder aufs College gehen muss und einen Abschluss dort erzielen sollte, selbst wenn es ein Abschluss in etwas ist, für das es null Nachfrage von Seiten der Wirtschaft gibt.

Und niedrigste Zinsen und staatliche Unterstützung haben einige Generationen von Amerikanern auf die Straße der höheren Bildung gelockt.

College produziert keine Erfinder

Die Art von Bildung, welche Colleges vermitteln, produziert keine Innovatoren, Unternehmer und Schaffer von Arbeitsplätzen. Reichtum wird nur dann geschaffen, wenn "Werte" geschaffen werden. (Sie dachten doch nicht, dass Reichtum geschaffen wird, wenn Geld gedruckt wird, oder?) Die Österreichische Schule erinnert uns daran, dass "Wert" subjektiv ist. Die Menschen kaufen im Endeffekt das, was ihnen selbst etwas wert ist, mit Geld, das sie verdient haben.

Wir können das gar nicht überbewerten. Es spielt keine Rolle, was der Verkäufer denkt, wie viel sein Produkt wert ist. Es spielt keine Rolle, wie viel Zeit, Energie und Material in die Produktion gesteckt wurde. Man kann viel Zeit, Energie und Material verschwenden, indem man etwas produziert, was niemand haben möchte. Der Käufer bestimmt letztlich den Wert...und ob er sein Geld für ein solches Gut ausgeben möchte.

Es kann Fehlallokationen von Ressourcen geben. Und wenn Zentralbank und Regierung sich einmischen, dann können diese Allokationen sehr groß werden, und lange andauern, bevor sie dann heftig korrigiert werden.

In den letzten Generationen hat es in den USA eine große Fehlallokation von Zeit und Ressourcen gegeben, hin zu "mehr Bildung", und das wurde von Zentralbank und Bundesregierung unterstützt.

 
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