RE: Bildung in Thailand

#106 von illuminati , 20.11.2011 12:46

Zitat von phumphat

bin ich doch auch der Meinung, als ich schrieb

Zitat von phumphat
Ich denke eine halbwegs vernünftige Schulbildung mit anschließenden Schritt in die Selbstständigkeit müsste genügen.
Als Unternehmer bist du in Thailand ein angesehener Bürger.


phumphat




ich habe da jetzt nicht dich - gemeint - sondern die Eltern im allgemeinen - im besonderen die welche im Westen leben. Den hier lebenden ist der Wert der Schulausbildung bewusster, denn oft müssen sie extra dafür bezahlen obwohl ein guter Job in Zukunft dadurch noch nicht sicher - vielmehr nur möglich ist, die anderen 50% hängen von den Möglichkeiten des Umfeldes ab. Aber in DACH wachen sie auch langsam auf und die promovierten Taxifahrer in Germanistik, BWL oder Politkwissenschaft werden auch seltener ..
Gruss

 
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RE: Bildung in Thailand

#107 von phumphat , 20.11.2011 20:21

Zitat von rampo
Es ist aber kein problem das er Falang ist mit 2 Paesse, mein gedanke liegt bei Militaer.


Aber eines muss dir klar sein, das spätenstens dann dein Sohn die österr.Staatsbürgerschaft verliert.
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RE: Bildung in Thailand

#108 von Allgeier , 21.11.2011 19:03

Zitat von phumphat

Zitat von rampo
Es ist aber kein problem das er Falang ist mit 2 Paesse, mein gedanke liegt bei Militaer.


Aber eines muss dir klar sein, das spätenstens dann dein Sohn die österr.Staatsbürgerschaft verliert.
phumphat




Wenn ich mich richtig entsinne dann ist es in der BRD so. Wenn man sich freiwillig meldet zum Militaer, dann verliert man die Staatsbuergerschaft. Wird man regulaer eingezogen dann nicht.

Wenn man eine 2. Sprache hier beherrscht, dann ist es wohl schon ein grosser Schritt. Man hat dann doch immer die Moeglichkeit zwischen Hotel, Schule oder auch beim Staat.
Ich hab immer noch die Wort von der Ex Geschaeftsfuehrerinn vom DHV in Bangkok im Ohr. Die wo mir sagte: " Leute wo deutsch reden koennen gibt es genuegend, aber wo deutsch auch schreiben koennen. Die sind duenn gesaaet und auch gesucht."

Man sieht es doch auch an Manfred's Tochter (Udonthani) mit der Deutschschule. Es werden immer Leute Nachhilfe bekommen wollen. Und diese Arbeit kann man auch noch bis in's hohe Alter machen.
Oder Leute wo thai lernen wollen.

Obwohl ich selber 4 Jahre beim Militaer war, bin ich hier in Thailand gar nicht so von diesem Berufszweig begeistert. Ich hab hier die Befuerchtungen das die Moeglichkeit besteht das man auf die eigenen Leute schiessen muss.
Am besten gar nix mit dem korrupten Staatsapparat zu tun haben.

Und wenn alle Stricke reissen dann koennen Jasmin und Josef immer noch einen Fleischverkauf aufmachen.

 
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RE: Bildung in Thailand

#109 von phumphat , 21.11.2011 20:06

Zitat von Allgeier
Wenn ich mich richtig entsinne dann ist es in der BRD so. Wenn man sich freiwillig meldet zum Militaer, dann verliert man die Staatsbuergerschaft. Wird man regulaer eingezogen dann nicht.


Im Ö. Bundesgesetzblatt steht dazu folgendes


Im Zusammenhang mit dem Europarats-Übereinkommen Nr. 43 betreffend die Verminderung der Fälle mehrfacher Staatsangehörigkeit und über die Militärdienstpflicht in Fällen mehrfacher Staatsangehörigkeit (BGBL. Nr. 471/1975) gelten gem. BMLV folgende Grundsätze:
Wer die Staatsangehörigkeit von zwei oder mehreren Vertragsparteien besitzt, braucht seine Militärdienstpflicht nur gegenüber einer dieser Vertragsparteien zu erfüllen.
Besteht in einem Vertragsstaat keine (allgemeine) Wehrpflicht bzw. wurde die Wehrpflicht in einem Vertragsstaat ausgesetzt, wird ein Doppelstaatsbürger, solange dieser seinen Wohnsitz nicht in Österreich hat, zur Leistung des Präsenzdienstes in Österreich nicht verpflichtet.
Im Falle der Verlegung des Wohnsitzes eines Doppelstaatsbürgers nach Österreich ist zu prüfen, ob der Betroffene im Zweitstaat tatsächlich (eventuell auf freiwilliger Basis) einen Militärdienst geleistet hat.
Bejahendenfalls gilt der Betroffene ex lege von der Verpflichtung zur Leistung des Präsenzdienstes als befreit. 
Verneinendenfalls lebt die Wehrplicht in Österreich - bei Vorliegen der übrigen gesetzlichen Voraussetzungen - grundsätzlich wieder auf.

Das betrifft aber nur die Vereinbarung mit den " VERTRAGSSTAATEN "
Da Thailand nicht zu den Vertragsstaaten zählt, weiß ich jetzt auch nicht, ob oben geschriebenes nun gilt oder nicht.
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RE: Bildung in Thailand

#110 von Somprit , 22.11.2011 09:12

... bei der Vielzahl der letzten Beiträge fehlt nun auch noch mein Senf .... sobald ich die Zeit dazu gefunden habe...

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RE: Bildung in Thailand

#111 von rampo , 22.11.2011 11:51

phumphat.
Mit den 6 Jahren Militaeschule wird er nicht zum Militaer Dienst eingezogen , der Sohn.
Er hat den Oesterreichischen Pass eigentlich nur wen wir nach A Fliegen und der gilt bis 2021.
Wen es wirklich so weit kommt wird er sich natuerlich fuer Thailand entscheiden.
Hab in meiner naehe einen bekannten Er Geburt in Mexiko Amerikanischen und Thai Pass
seine 2 Kinder 25 und 28 jahre haben auch beide Paesse .

Allgeier.
Das mit den Fleischverkauf ist aber sicher nicht dein Ernst .

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RE: Bildung in Thailand

#112 von phumphat , 22.11.2011 12:04

Zitat von rampo
Er hat den Oesterreichischen Pass eigentlich nur wen wir nach A Fliegen und der gilt bis 2021.



Also dein Sohn ist jetzt 13 Jahre und hat einen Pass der bis 2021 gültig ist. Gibt es für 13 Jährige schon einen Pass mit
10 Jahren Gültigkeit. Ein sogenannter Kinder-Pass gilt ja nur 5 Jahre. Dachte mir den gibt es erst mit der Volljährigkeit und das währe ab 18.
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RE: Bildung in Thailand

#113 von rampo , 22.11.2011 12:19

Ab den Vollendeten 12 Lebenjahr. gibt es 10 Jahre
Fg

 
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RE: Bildung in Thailand

#114 von phumphat , 22.11.2011 12:20

Zitat von rampo
Ab den Vollendeten 12 Lebenjahr. gibt es 10 Jahre
Fg


Danke, gut zu wissen
LG phumphat

 
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RE: Bildung in Thailand

#115 von Allgeier , 22.11.2011 18:53

Zitat von rampo
Allgeier.
Das mit den Fleischverkauf ist aber sicher nicht dein Ernst .



Ist doch ein ehrenwerter Beruf. Der Josef ist der Kopfschlaechter und die Jasmin sitzt dann auf dem Markt und verkauft dann das Fleisch. Und wenn sie dann davon 2 oder 3 Schweine jeden Tag an den Mann bringen und die Reste Fleischkugel macht und die auch noch verkauft.
Dann wird es ihnen nach hiesigen Verhaeltnissen wohl nicht so schlecht gehen. Und der Vater koennte dann auch noch das Messer schwingen und wuerde nicht einrosten.

Aber an erster Stelle steht wohl das erlernen einer 2. Sprache. Der Fleischhandel steht jetzt eher weiter hinten auf der Prioritaetenliste. Aber wenn es so sein soll haette ich kein Problem damit.
Schau dir doch auch die Landwirtschaft an. Wenn die richtigen Maschinen vorhanden sind dann ist das auch keine sollche Knochenarbeit. Es braucht hald ein Grundkapital und dann liegt es an jedem selber. Woh ein Wille da ein Weg.
Jeder hat andere Schwerpunkte und ich denke es ist wichtig zu erkennen das die Kinder ihre Schwerpunkte oder Staerken und Schwaechen erkennen und dann dementsprechend handeln.

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RE: Bildung in Thailand

#116 von phumphat , 22.11.2011 19:32

Zitat von Allgeier
Jeder hat andere Schwerpunkte und ich denke es ist wichtig zu erkennen das die Kinder ihre Schwerpunkte oder Staerken und Schwaechen erkennen und dann dementsprechend handeln.


Genau so ist es. Es hilft nichts sein Kind in irgend eine Zwangsjacke zu stecken und alles abverlangen was den Eltern so vor schwebt,
wenn die Stärken ganz wo anders sind. Deshalb das heranwachsende Kind genau beobachten und heraus finden, wo es eben seine Stärken hat und danach handeln und fördern.
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RE: Bildung in Thailand

#117 von Binturong , 22.11.2011 20:10

Allgeier,

kennst du hier einen Bauern, der auch selber mitarbeitet und der einen wohlstand dann hat?
Ich nicht - hier wenigstens.

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RE: Bildung in Thailand

#118 von Somprit , 23.11.2011 09:31

... rampo was verstehst Du unter "Militärschule" .... ich kenne hier im Norden nur diese Art "vorgezogener Ersatzdienst", indem der Schüler der regulären staatlichen Schule 1 Tag in der Woche im militärischen Drillich-Anzug antritt, eine Art "härterer Pfadfinder-Ausbildung" erfährt... somit später vom Militärdienst befreit ist ...

Und Vorsicht mit dem Doppelpass...im Falle Dein Sohn einmal den Beamtenweg (worunter auch wohl Militär & Polizei fällt) beschreiten will... spätestens dann dürfte die Wahl des Passes entscheiden werden/sein (denn kein Ausländer=Doppelpass kommt zum Privileg des Beamten!)...

Zur "Bildung" später aus meiner Sicht unter Berücksichtigung unserer beiden Mädchen, wobei die Große eine staatliche, die Kleine eine private Schule besucht, mehr...

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RE: Bildung in Thailand

#119 von rampo , 23.11.2011 17:19

Somprit.
genau so wie du es schreibst ist es, ich weiss das mit den 2 paessen hab auch geschrieben wen es so weit ist
wird er sich fuer Thailand entscheiden .
Er arbeitet in der Farm sehr Brav mit , und sied auch was dabei fuer im Rausspringt
Durch das mit arbeiten was er gerne macht , hat er sein eigenes Taschengeld und braucht nicht immer Papa oder Mama und so lernt er auch mit Geld
umzugehen.Ich hab in DACH auch 3 Grosse Kinder kenn mich ein wenig mit Kinder aus.
Und ich hab auch die Zeit mich mit meinen Sohn zu Beschaefftigen, was ganz wichtig ist nicht nur finanzel.
In Thailand ist fuer Kinder ganz wichtig das wirtschaften mit den eigenen Geld, zu lernen. Das wuerde ich an erster Stelle stellen .
fg

 
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RE: Bildung in Thailand

#120 von Allgeier , 14.02.2012 20:40

Weiss jetzt nicht ob das hier hereinpasst. Geht um Kindergarten.

Vor zwei Tage war ich im am oeffentlichen Kindergarten und hab mir das mal angeschaut. Und ich hatte einen guten Eindruck.
- 60 Kinder = 3 Kindergaertnerinnen
- Essen, genauso wie ich es von den privaten Kindergarten kannte
- Unterrichtsmaterial wie Stifte und Papier umsonst
- Toiletten, sauber

Und das wichtigste, niemand wo den Kindern den suessen Mist verkaufen will. (Wollen wir's hoffen das das so bleibt.)

Ab Mai werde ich unsere zwei wohl fuer zwei Tage in der Woche dort hinschicken.

Was in den privaten Kindergarten alles extra berechnet wird, kostet hier nix. Die ganzen privaten gehen mir eh auf den Geist. Erst rupft man die Eltern und dann schiebt mann noch vom Staat auch die Kohle ein. Dieses zwei Klassen Schulsystem gehoert in diesem Alter verboten.

 
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